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23.01.15

DoorBird: Vielseitige Smartphone W-LAN Videotürklingel

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DoorBird ist eine Türklingel mit HDTV-Videokamera, die sich mit dem heimischen LAN oder WLAN verbinden lässt und Besucher an bis zu acht Smartphones oder Tablets meldet. Diese dienen dann als Gegensprechanlage.

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DoorBird ist eine smarte Türklingel mit Videokamera und WLAN-Anschluss, die ausnahmsweise mal nicht von einem us-amerikanischen Unternehmen stammt. Der Hersteller, die Bird Home Automation GmbH, besitzt zwar auch eine Niederlassung in San Francisco, hat hierzulande seinen Sitz aber in Berlin. Entwickelt und gestaltet wurde DoorBird in Deutschland.

In Minutenschnelle soll Doorbird montiert sein und den normalen Klingelknopf ersetzen. Der Hersteller betont, dass keine professionelle Hilfe oder spezielles Werkzeug erforderlich sein soll. Mit dem 10 cm x 18 cm großen DoorBird wird eine Montageplatte geliefert, außerdem ein weltweit nutzbares Netzteil (110-240V), ein Schraubenpaket sowie eine Schnellstart-Anleitung. Und der Funktionsumfang ist beträchtlich.

DoorBird bezieht seine Energie aus dem normalen Stromnetz (das mitgelieferte Netzteil regelt auf 15V Gleichstrom herunter), außerdem kann er an einen elektrischen Türöffner und Türgong angeschlossen werden. Die Verbindung zum Internet kann über Ethernet RJ45 oder W-LAN 802.11b/g/n 2.4GHz erfolgen.

Die smarte Türklingel funktioniert von -30°C bis +50°C und ist nach IP54 zertifiziert, typisch für Industrieanlagen. Sie ist also geschützt gegen Staub und Spritzwasser.

Die eingebaute Videokamera soll Bilder bis zur HDTV-Auflösung mit 30 fps liefern, dank elf spezieller Infrarot-LEDs auch nachts. Ein Bewegungssensor erkennt schon aus bis zu acht Metern Entfernung, wenn sich jemand der Tür nähert, auch ohne dass die Klingel betätigt wird.

Ein Mikrofon und ein Lautsprecher sind natürlich ebenso vorhanden wie ein Lichtsensor, der den NAchtsichtmodus aktiviert, wenn das Licht zu schwach wird.

Bis zu acht Smartphones oder Tablets können sich mit dem DoorBird verbinden und als Gegensprechanlage verwendet werden. Drückt ein Besucher den Klingelknopf des DoorBird, wird der Anruf an die entsprechenden Android- oder iOS-Geräte weitergeleitet. Über die dazugehörige App erhält man eine Push-Nachricht und kann in Echtzeit mit dem Besucher kommunizieren. Ist DoorBird an einen Türöffner angeschlossen, kann man ihn sogar einlassen.

Natürlich muss man nicht auf einen Nachricht warten, sondern kann über die DoorBird-Kamera seine Eingangstür jederzeit überwachen, um zu sehen, ob sich jemand nähert. Die letzten 20 Besucher können im Gerät gespeichert werden. Laut Hersteller ist das Gerät überprüft durch Datenschutzbehörden, erfüllt die EU- und US-Regularien und ist zertifiziert für die Nutzung in den USA, Kanada, EU und vielen weiteren Ländern: FCC, IC, CE, R&TTE, EN300328, EN301419, EN60950.

DoorBird soll ab März 2015 lieferbar sein. Wer jetzt vorbestellt, zahlt 299 Euro pro DoorBird, später sollen es 349 Euro werden. Weitere Infos sowie eine Tabelle, die DoorBird mit anderen Systemen vergleicht, gibt es auf der Website.

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