17.03.07

DisplayLink ermöglicht das Anschliessen von Bildschirmen via USB

DisplayLink

DisplayLinkDen Post von vergangenem Monat muss ich etwas berichtigen. Die Technologie, welche es ermöglicht, Bildschirme nicht via VGA oder DVI, sondern via USB 2.0 an einen Computer anzuschliessen, kauft Samsung nämlich von DisplayLink, einer kleinen, innovativen Firma aus dem Silicon Valley. Deren Technologie wurde bislang in zwei verschiedenen Endgeräten eingesetzt: einerseits im Bildschirm Samsung SyncMaster 940UX und andererseits im Dynadock von Toshiba. Der SyncMaster Monitor hat die nötigen Treiber "on board" gespeichert und überträgt und installiert sie automatisch auf dem PC. Bei der Präsentation hier an der CeBIT hatten die DisplayLink-Leute drei Bildschirme an einen Laptop angehängt und ganz normales Arbeiten war ebenso wenig ein Problem wie die Wiedergabe von Videos. Die gesamte Arbeit, die sonst eine Grafikkarte mit zwei Ausgängen machen würde, übernimmt in diesem Fall einfach der Computer. Die Mindestanforderungen an die Hardware sind aber dennoch nicht speziell hoch: mit einem 1.2GHz-Prozessor (single core) und 512MB RAM kann man angeblich problemlos drei Bildschirme anhängen.

Ein anderes Produkt, welches DisplayLink-Technologie enthält, ist das Dynadock von Toshiba. Diese Dockingstation vereint einen Bildschirmanschluss (VGA oder DVI), sechs USB-Ports, einen Ethernetanschluss sowie 7.1 Audioanschlüsse in einer "Box", welche man mit bloss einem USB-Kabel mit dem Laptop verbindet. Die Dockingstation merkt sich sogar die verschiedenen User und passt die Anzeigeneinstellungen dementsprechend an. Die VGA-Version kostet circa ?150 und die DVI-Variante circa ?200.

 

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