09.11.08

Clevercard der Kartenleser

Deutsche Post Clevercard: Ja was nun? Gesund leben oder Nestlè Produkte essen?

Die Deutsche Post hat sogenannte "Clevercards" entwickelt, die man in einen USB-Kartenleser steckt, um dann Werbung aus dem Internet zu saugen.

Das sinnloseste Gadget des Monats November scheint gefunden: Die Deutsche Post versucht ja neuerdings, technisch innovativ zu sein, schafft es dabei aber immer wieder, extrem komplizierte Lösungen zu erschaffen.

"Handy-Porto" konnte uns im Test schon weder vom Preis noch von der Sinnhaftigkeit her überzeugen. Doch es geht noch blöder - auch wenn die Karte erstens anders heisst und zweitens wenigstens einfach zu nutzen ist - wenn man sie den nutzen will:

Die "Clevercard" der Deutschen Post, das ist ein USB-Kartenleser, in den man dann regelmäßig von der Post zugeschickte Pappkärtchen schieben darf, die dann am PC über das WWW "exklusive" Werbeangebote aufrufen.

Die Omas, die aus lauter Langeweile so etwas tun dürften, werden keinen Computer benutzen, und die Kinder, die ebenfalls nichts besseres zu tun haben, dürften wiederum nicht geschäftsfähig sein.

Aber falls jemand von den Lesern Langeweile und Bock auf Werbepost hat: hier kann er die Werbekärtchen bestellen. Mit einem Sammelheft. Für 95 Kärtchen gibt es dann eine Baggerfahrt durch die Eifel.

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