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14.06.15

Datensicherung auf externe Festplatte im Test 1/2: Was ist bei der Hardware zu beachten?

Dass Computer und ihre Festplatten kaputtgehen, wird meist erst wahrgenommen, wenn es zu spät ist. Datensicherung wird im Privathaushalt leicht vergessen. Wie macht man es richtig?

In Unternehmen wird der Inhalt der Netzlaufwerke meist automatisch auf Servern gesichert. Privat wird so etwas gerne vergessen, schließlich geht es ja vermeintlich nicht um Wertgegenstände. Doch spätestens wenn die Fotos der letzten drei Jahre nach einem Festplatten-Headcrash verloren sind, wird man dies anders sehen. Aber auch "nur" das Neuaufsetzen eines Rechners macht Arbeit und eventuell auch Probleme mit verlorenen/verbrauchten Softwarelizenzen.

Online-Backups sind eine elegante Lösung für Notebooks, aber bei Festplatten im Terabyte-Bereich und langsamen Online-Verbindungen nicht mehr wirklich praktisch, wenn der Backup erst nach Monaten endlich komplett wäre. Eine lokale Speichermöglichkeit ist hier dann doch geschickter.

[photos title= "Intenso 5 TB externe USB-Festplatte im Test (Bilder: W.D.Roth)"]

Die Backup-Platte sollte nicht dauerhaft im Rechner mitlaufen. Nicht nur, weil sie dann ebenso schnell altert wie die reguläre Festplatte, sondern auch, weil der Backup durch Fehlfunktionen wie dem Löschen kompletter Dateien durch Viren dann sofort ebenso betroffen ist wie das Original. Eine externe USB-Festplatte, die nur zu geplanten Backup-Terminen wie beispielsweise Sonntag nacht eingeschaltet wird, ist praktischer und sicherer, wenn kein eigener NAS-Server verwendet werden soll, der dann aber wieder ständig laufen wird.

So elegant und platzsparend eine aufrecht stehende USB-Festplatte auch ist, kann sie doch leicht umgeworfen werden. Dann sind bei laufendem System Platte und Daten futsch - dumm, wenn einige davon nur noch auf der externen Festplatte waren und nicht mehr auf dem Rechner selbst. Liegende USB-Festplatte wie die Intenso Memory Center sind sinnvoller. Die größte Ausführung hiervon mit aktuell 5 TB ist inzwischen unter 200 € zu haben und sinnvoll zum Backup von PCs mit Festplatten, die auch im TB-Bereich liegen. Mit USB 3.0 ist die Platte auch schnell gefüllt, wenn der PC auch schon USB 3.0 hat.

Ungeschickt bei der Intenso-Festoplatte ist allerdings, dass sowhl USB-Anschluss, Stromanschluss, Ein-/Aus-Schalter als auch Kontrollampe auf einer Seite angeordnet sind. Entweder dreht man diese nach hinten und weiß dann nie, ob die Platte an oder aus ist, oder nach vorne und hat dann die Stecker und Kabel im Weg herum hängen.

Die Intenso-Festplatte ist bereits einsatzfertig formatiert - allerdings universell mit FAT32, das nur 4 GB große Dateien zulässt. Blöd, wenn man größere Videos abspeichern will. Backup-Software kann dagegen mit dieser Beschränkung meist umgehen, wird so aber unnötig langsam und der Backup mit Hunderten von Dateien in einem Backup-Lauf extrem unübersichtlich. Was tun?

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