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29.05.15

Darkfinity Gamepad: Controller für nahezu alle Smartphones und Tablets lässt sich ausziehen

Er lässt sich aufziehen. (Foto: Darkfinity GmbH)

Gaming-Controller für Smartphones und Tablets gibt’s mittlerweile zahlreiche. Aus Deutschland kommt nun eine noch recht frische Idee, die Spielern sehr viele Freiheiten gibt.

Er lässt sich aufziehen. (Foto: Darkfinity GmbH) Er lässt sich aufziehen. (Foto: Darkfinity GmbH)

Die Besonderheit des Darkfinity Gamepad ist der Schiebe-Mechanismus. So kann man den Controller in der Mittel teilen und auseinander ziehen, um so in dem geschaffenen Zwischenraum das eigene Smartphone oder Tablet zu stecken. Im besten Fall entsteht so eine Handheld-Konsole für optimalen Spielgenuss.

 

Nicht neu

Die Idee des Mannheimer Startups Darkfinity GmbH ist nicht grundlegend neu, auch BigBen stellte vor geraumer Zeit den Game Grip vor. Und in die gleiche Richtung schielt das Wikipad Gamevice. Beide Varianten bieten nicht den Komfort, den die Macher im Darkfinity Gamepad versprechen. Denn es soll möglich sein, Smartphones oder Tablets bis zu einer Größe von 10,5 Zoll zwischen die beiden Controller-Hälften zu stecken und zu befestigen. Das patentierte System lässt sich bis zu 28 Zentimeter ausziehen, auf Wunsch nutzt man einfach nur ein reguläres, kleines Smartphone. Womit man eben unterwegs daddeln möchte.

youtu.be/R7hxRqzaY48

Sowieso gibt sich das Darkfinity Gamepad vielfältig. So sei es für iOS, PC, Android, Windows Phone oder Android-basierte Geräte wie Fire TV oder Ouya geeignet. Das Eingeabegerät kommuniziert über Bluetooth mit den Devices. Der USB C-Port am Gerät besitzt aber auch einen weiteren Nutzen: Denn verbaut ist ein 6700 mAh starker Akku, der beispielsweise das leere Mobiltelefon mit 5V und 2,1A schnell wieder auffällt. Das Darkfinity Gamepad ist also zugleich eine Powerbank für den Notfall.

Teuer. Sehr teuer!

Ob Ümit Göksu und Marcel Brechtel, Gründer der Darkfinity GmbH, mit ihrer Idee erfolgreich sein werden? Das erfahren wir sicherlich ab dem 8. Juni 2015. Denn an diesem Tag startet die Kickstarter-Kampagne, 200.000 Euro möchte das Team einsammeln. Der größe Schock ist in meinen Augen der anvisierte Preis: 150 Euro soll ein Controller kosten, wenn man via Crowdfunding Geld vorschießt. Ganz ehrlich: Für 30-40 Euro gibt’s bereits Controller mit ebenfalls einem typischen Button-Layout (zwei Analogsticks, Steuerkreuz, Aktions-Buttons, Schultertasten) im Stil eines Xbox 360-Controllers. Diese verzichten zwar auf den Schiebemechanismus und ggf. den verbauten Akku, sind aber auch deutlich günstiger. Ob Spieler bereit sind, eine solche Summe auszugeben? Ich kann es mir kaum vorstellen.

Bei Interesse gibt’s auf der offiziellen Webseite die Möglichkeit, sich bei Neuigkeiten informieren lassen. Ansonsten geht’s Ende Juni 2015 mit der Finanzierung los.

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