Hier finden Sie weitere Artikel aus der Themensammlung Technik

17.03.16

Hardware

Mit frischer Energie zur Digitalisierung: Neue CeBIT-Produkte fürs Büro von heute und morgen

Mit den Themen „Digitale Transformation“ und Industrie 4.0 zeigte sich die CeBIT 2016 auf der Höhe der Zeit, schließlich wird die Digitalisierung in nahezu allen Bereichen der Unternehmen und Privathaushalte immer bedeutsamer. Mit neuen Produkten starten etliche Hersteller in die Zukunft.


Fritz!Box 7580 (Bild: AVM)

Startet jetzt (endlich) die Digitalisierung durch?

Was bedeutet Industrie 4.0? Es ist im Grunde ein "Buzzword", das 2011 auf der CeBIT zum ersten Mal fiel.  Letztlich bedeutet es für Unternehmen nichts anderes, als dass sie die neuen technischen Entwicklungen verpassen dürfen. Dazu gehört unter anderem, für zeitgemäße Hardware zu sorgen - auch im Büro.

Konkreter bedeutet das: Firmen entfernen sich beispielsweise vom guten, alten Faxgerät, automatisieren Prozesse und bilden diese digital oder mit Robotern ab. Steigende Bandbreiten für das Internet, ein effizienterer Umgang mit Ressourcen und auch neue Möglichkeiten der Kundengewinnung sind Aspekte, die Hersteller schon jetzt in ihren Produkten versuchen zu berücksichtigen.

Router sind auf kommende Standards vorbereitet, Printer sparen Energie und Druckkosten, PCs fallen vielseitiger als jemals zuvor aus - etliche aktuelle Beispiele fanden sich auf der 2016er CeBIT. Wir stellen ein paar Neuerscheinungen vor.

Profi-Router von AVM

Mit der Fritz!Box 7580 präsentiert AVM das aktuelle Spitzenmodell aus der hauseigenen Router-Reihe. Der VDSL-Anschluss unterstützt hierbei Vectoring und Geschwindigkeiten bis 100 MBit/s. Damit ist das Gerät für die nächsten Jahre bestens gerüstet.

4x Gigabit LAN, 4x4 Dualband WLAN ac+n, Multi-User MIMO und DECT machen deutlich, dass sich das Gerät auch perfekt für diejenigen eignet, die Telefone anschließen möchten. Genauso ist die Fritz!Box 7580 auf Smart-Home-Anwendungen vorbereitet und verfügt über zwei USB 3.0-Ports und Anschlüsse für ISDN-Telefonanlagen sowie analoge Faxgeräte.

Hersteller AVM rüstet seine Kunden mit allen Eventualitäten der nahen Zukunft aus: Zum Beispiel bietet die Fritz!Box 7581 Supervectoring 35b und Bonding, die Fritz!Box 7582 Supervectoring 35b und G.fast. Mit der Fritz!Box 6590 Cable (32x7 DOCSIS 3.0-Kanalbündelung), Fritz!Box 4040 (Gigabit WAN-Port), der Fritz!Box 5490 (1x FTTH-Anschluss zum direkten Anschluss an die Glasfaster-Dose) und der Fritz!Box 6820 LTE (LTE Cat 4) denkt man ebenso an kleine Unternehmen und Privathaushalte. 

HP mit Business-Druckern


HP Pagewide Enterprise Color MFP 586z (Bild: HP)

Eine ganze Armada an Business-Druckern liefert HP. Über 15 neue Modelle der Serien PageWide, OfficeJet Pro und LaserJet möchten die Büros dieser Welt erobern. Völlig neu ist hierbei die HP PageWide-Serie, die enorm niedrige Gesamtbetriebskosten verspricht – und das bei größtmöglicher Energieeffizienz und höchsten Druckgeschwindigkeiten.

HP betont, die weltweit sichersten Drucker mit „selbstheilendem BIOS-Schutz“ im Angebot zu haben, eine dazugehörige Software erkennt Gefahren und überwacht sowie verwaltet die Druckerflotte.

Dass man explizit Firmen im Visier hat, erkennt man gut an den Preisen und Funktionen: Der HP PageWide Enterprise Color 556 und der Enterprise Color MFP 586 eignen sich für Arbeitsgruppen mit bis zu 15 Nutzern, sie können bis zu 15.000 Seiten pro Monat drucken und verfügen über Geschwindigkeiten von bis zu 75 Seiten pro Minute. Preislich geht es hier bei 727 Euro bzw. für den MFP 586 bei 1.922 Euro los.

Für kleinere Unternehmen oder "Einzelkämpfer" eignet sich beispielsweise der 159 Euro teure HP OfficeJet Pro 6960/6970, der auf 800 Seiten pro Monat ausgelegt ist, aber mit niedrigen Druckkosten günstiger ist als ein Laserdrucker. Profi-Laserdrucker wie der LaserJet Pro M501 sind natürlich auch mit dabei – für diejenigen, die bis zu 6.000 Seiten pro Monat in Schwarz-Weiß drucken müssen. Knapp 500 Euro verlangt HP für den Printer.

Neue Computer

Das komplett klappbare Display des HP Ultrabook Spectre X360 dürfte sicherlich für den praktischen Einsatz eine Bereicherung sein. Der flexible Laptop kann so in ein Tablet verwandelt werden, beispielsweise für Präsentationen bei einem Kunden.

In eine ähnliche Richtung geht das Hannspad 133 Titan 2 von Hannspree. Das riesige Tablet verfügt über einen 13,3 Zoll großen Full-HD-Bildschirm, der von einem Octacore-Prozessor, 2GB RAM und 16GB Flash-Speicher befeuert wird. Das rund ein Kilogramm schwere Tablet mit seinem 10.000 mAh starken Akku ist mit einem Preis von rund 200 Euro (UVP) deutlich günstiger als ein iPad Pro oder Samsung Galaxy TabPro S, könnte aber für gelegentliche Arbeiten unterwegs völlig ausreichen. Der Mini-HDMI-Port des Android-Tablets eignet sich zum Anschluss an Beamer oder größere Displays.

Kreative Projektoren

Wer Inhalte möglichst flexibel an Flächen projizieren möchte, für den hat Aiptek einige spannende Lösungen parat: den iBeamBlock. Dieser besteht aus dem eigentlichen Projektor mit 300 Lumen und HD-Auflösung (720p), der in LEGO-Bauweise erweitert wird. Wer ein Tablet mit Android- und Windows-Betriebssystem andockt, erhält so gleich einen Rechner, der für die Videos oder Präsentationen sorgt.

Zusätzlich gibt es noch einen stärkeren Akku, später ist ein Lautsprecher-Modul nicht unrealistisch. Die einzelnen Komponenten werden mittels Magnetismus und Pogo-Pins miteinander verbunden – ein cleveres Konzept.


iBeamBlock (Bild: Aiptek)

Spannend ist außerdem Flicks von Aiptek. Der mobile Beamer verfügt über einen integrierten Akku und eine HD-Auflösung. Mit 700 Lumen ist er außerdem sehr leuchtstark, Stereo-Speaker fehlen nicht. Über Bluetooth können Audio-Inhalte vom Smartphone gestreamt werden, Videos und Co. werden über den HDMI-Eingang von einem PC oder anderen Gerät dargestellt. Und erstaunlich stylisch wirkt Flicks auch.

Aipteks DG-VTa-Dongle ist ferner sehr interessant: Schließt man dieses Zubehör an den HDMI-Port eines Beamers an, wird die komplette Projektionsfläche zu einem interaktiven Touchscreen-Bildschirm, der mit einem mitgelieferten Stift bedient wird. Wischgesten als Eingaben seien kein Problem, über WIFI können Inhalte direkt zum Projektor von einem mobilen Device geschickt werden. Mit einem Preis von 249 Euro (UVP) ist das Gadget jedoch kein Schnäppchen.

Das RP750 von BenQ ist ein 75 Zoll großes Multi-Touch-Display mit Full-HD-Auflösung, das zwar mit 6300 Euro (UVP) kein Schnäppchen ist, allerdings sehr praktisch sein dürfte. Interaktionen in mehreren Arbeitsgruppen werden beispielsweise unterstützt. 

Förderland-Newsletter

Wissen für Gründer und Unternehmer