25.03.09

Canon EOS 500D, Speedlite 270EX, Pixma Pro: Paradies für Fotoamateure

Die neue Canon EOS500D ermöglicht auch HD-Videoaufnahmen (Bilder: Canon)

Canon verkündet gleich vier Neuheiten, die unsere Herzen höher schlagen lassen: Die neue Canon Digital-Spiegelreflexkamera EOS 500D, ein neues Elektronenblitzgerät sowie zwei Drucker, mit denen sich die Bilder auch in entsprechender Qualität ausgeben lassen.

Die EOS 500D bietet eine Auflösung von 15,1 Megapixel. Das ist nicht revolutionär mehr als bei der Vorgängerin, revolutionär ist da eher, dass sie einige der Eigenschaften der "größeren Geschwister" EOS 50D und 5D geerbt hat. Als erstes sei hier die Möglichkeit genannt, Filme auch in Full-HD-Qualität (1.960 x 1.080 Pixel) aufzunehmen, und zwar mit 20 Bildern je Sekunde. Gemeinsam mit den anderen Kameras der 5er-Reihe hat sie außerdem den schnellen Digic-4-Prozessor sowie den 7,6-cm-LCD-Monitor mit VGA-Auflösung und LiveView. Wer sein in diesem Jahr zum letzten Mal gezahltes Urlaubsgeld für die Kamera ausgeben will, muss mindestens 800 Euro für den Body parat halten, mit Objektiv kostet die Kamera je nach Brennweitenbereich etwa 900 oder 1.300 Euro.

Canon platziert die Kamera zwar in die "Hobbyklasse" (was manchen vielleicht eher an Bastelkram denken lässt), doch das schmälert ihre Werte und Fähigkeiten überhaupt nicht. Auch nicht dass man die EOS 500D immer noch mehr als hochwertige Fotokamera als Filmkamera sieht, weil "Ergonomie und Bedienung ... in erster Linie auf die Bedürfnisse der Fotografie ausgerichtet" sind. Durch den APS-C-CMOS-Sensor "...erhalten Videos eine Bildwirkung, wie sie von Kinoproduktionen bekannt ist: Es können hierbei Unschärfen im Vorder- und Hintergrund kreativ genutzt werden." Also doch.

Während des Filmens können Sie auch Einzelfotos schießen, der Film wird dann nur kurz unterbrochen und anschließend automatisch fortgesetzt. Der Autofokus funktioniert auch im Movie-Modus. Full-HD-Filme werden mit 20 fps aufgenommen, bei 720p- oder VGA-Auflösung sind 30 Bilder je Sekunde drin. Ton wird jedoch nur in Mono aufgezeichnet.

Fotofähigkeiten

15,1 Megapixel und eine ISO-Empfindlichkeit von bis zu ISO 3.200 - auf ISO 12.800 erweiterbar - lassen eine hohe Bildqualität auch in grenzwertigen Lichtsituationen erwarten. Dank Canon-Weitbereich-Autofokussystem mit neun individuellen Sensoren - darunter ein Kreuzsensor für das zentrale Messfeld für Objektive mit einer Lichtstärke ab 1:2,8 - ist die Kamera hervorragend für Motive mit viel Action vorbereitet.

Canon verspricht beim Bildprozessor DIGIC 4 Reihenaufnahmen mit bis zu 3,4 Bildern pro Sekunde. Ein Pufferspeicher hält bis zu 170 JPEG-komprimierte Bilder in Folge vor, abhängig von der Kapazität der eingesetzten SD-Karte. Auch die 500D verfügt über die integrierte Sensorreinigung (EOS-Integrated-Cleaning-System).

Die integrierte HDMI-Schnittstelle gibt die Filme und Fotos direkt über einen Flachbildfernseher aus. Die Kamera ist zum gesamten Canon-Angebot an EF- und EF-S-Objektiven sowie den EX-Speedlites kompatibel.

Blitz und Drucker

Stichwort Blitz: Neben der EOS500D stellt Canon auch ein neues Blitzlicht vor, das EOS 500D mit Schwenk- und Zoomreflektor sowie schnellem Ladevorgang, dabei wird sie nur durch zwei Mignonzellen mit Strom versorgt. Die maximale Leitzahl ist 27. Über die Menüs kompatibler Kameras kann das Gerät auch von dort eingestellt werden.

Um die Bilder auch zu Papier bringen zu können, präsentiert Canon zudem zwei Fotodrucker für das Format A3+. Mit acht (EOS 500D) bzw. zehn (EOS 500D) Tintenpatronen dürften die Bilder eine besonders hohe Qualität und natürliches Aussehen erreichen. Beide Drucker erhalten den Zusatz "Mark II", um die Eignung auch für Ausdrucke der höheren EOS-Baureihen zu dokumentieren.

Die pigmentierten Tinten inklusive Rot und Grün sorgen für außergewöhnliche Farbpräzision und hohe Farbstabilität. Beim Pro 9500 kommen noch ein Matt-Schwarz (mit dem ohne Patronenwechsel sofort auf Mattpapier gedruckt werden kann) dazu sowie eine graue Patrone, die Schwarzweiß-Fotos ohne Farbstich ausgibt. Pro Kanal ist eine Farbtiefe von 16 Bit möglich, für besonders fein abgestufte Farbtonübergänge und optimierte Farb- und Schwarzweißdrucke. Beim Pro9500 verspricht Canon, jeden Drucker im Werk einzeln zu kalibrieren.

Preise

Verfügbar ab Mai 2009

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