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05.10.15

Cannybots: Autorennbahn mit Robotern und Drucker selber bauen

Da steckt viel in der Packung. (Foto: Cannybots)

Die Cannybots wollen die gute, alte Rennbahn ersetzen. Denn kleine, programmierbare Flitzer fahren auf selbst erschaffenen Strecken oder kämpfen sogar gegeneinander.

Da steckt viel in der Packung. (Foto: Cannybots) Da steckt viel in der Packung. (Foto: Cannybots)

Die Erfinder von Cannybots bezeichnen ihren Baukasten als „Toy 2.0“, denn hier geht es darum, der eigenen Kreativität freien Lauf zu lassen, um smarte Roboter auf die Piste zu schicken oder neue Spiele zu entwerfen. Der perfekte Familienspaß soll uns hier erwarten.

 

Simpel und doch nicht.

Die Cannybots sind erst einmal kleine, farbenfrohe und recht wuchtige Roboter, die immerhin bis zu 1,2 Meter pro Sekunde zurücklegen können, mit 4km/h also ein ordentliches Tempo besitzen. Durch optionale Highspeed-Motoren ist sogar eine Verdopplung der Geschwindigkeit möglich. Über Bluetooth nimmt man eine Verbindung zu einem Smartphone oder Tablet auf, sogar mit einer Pebble Smartwatch wäre eine Kommunikation sowie Steuerung der Vehikel möglich. Individualisiert werden die Bots mit wechselbaren Aufklebern, vor dem Start baut ihr die Maschinen mit ihren LED-Effekten auch noch selbst zusammen.

Sowieso steht Flexibiliät im Fokus der Cannybots: Eine einfache Programmiersprache ermöglicht es sogar Kindern, den Fahrzeugen Fähigkeiten beizubringen, sie autonom fahren oder gar neue Spielarten entstehen zu lassen. Unter anderem bietet der Hersteller Lösungen an, mit denen Spielfelder einfach mit dem Drucker ausgedruckt werden. Oder man nutzt spezielles Klebeband, um eine Rennstrecke durch die gesamte Wohnung zu ziehen. Wenn gewünscht, düsen die Boliden über fest vorgegebene Kurse, alternativ können sie auch „frei“ wie ein ferngesteuertes Auto kontrolliert werden.

Was ihr wollt

Der Grundgedanke ist schon spannend, finde ich: Einerseits erhaltet ihr ein Starterkit mit allem, was ihr zum Basteln und Spielen benötigt. Auto, vergebene Rennstrecken, Aufkleber. Und bevor es langweilig wird, druckt ihr neue Herausforderungen aus, bemüht einen 3D-Drucker für neue Fahrzeug-Designs oder entwerft sogar frische Spielmodi abseits der klassischen Autorennbahn-Duelle. „Alles kann, nichts muss“ - das ist offenbar die Devise.

Wenn ihr wollt, ist das auch nur eine Rennbahn. (Foto: Cannybots) Wenn ihr wollt, ist das auch nur eine Rennbahn. (Foto: Cannybots)

Genau dies scheint auch prima anzukommen, wie die aktuell laufende Kickstarter-Kampagne beweist. In Windeseile wurden die anvisierten 40.000 US-Dollar eingenommen, die 100.000 US-Dollar konnten ebenfalls schon geknackt werden. Bereits im Dezember 2015 soll mit der Auslieferung der ersten Pakete begonnen werden: Das Single Pack mit einem Cannybot und einer großen, vorgegebenen Rennstrecke beginnt preislich bei 89 US-Dollar, wenn man jetzt schon Geld vorschießt. Größere Sets mit mehr Flexibilität sind entsprechend teurer.

Eine schöne Spielerei, so klingt es zumindest. Weitere Details erhaltet ihr bei Kickstarter und auf der offiziellen Webseite.

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