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29.10.14

bottleLoft: Hängende Bierflaschen im Kühlschrank - ist das eine coole Idee?

bottleLoft (Bild: Brian Conti)

Wer in seinem Kühlschrank nicht genügend Platz hat, um seine Getränkeflaschen zu verstauen, der muss dafür Platz schaffen. Oder man nutzt den "bottleLoft". Mit diesem Kickstarter-Projekt lassen sich Bierflaschen & Co. an die Decke hängen.

bottleLoft (Bild: Brian Conti) bottleLoft (Bild: Brian Conti)

Butter, Käse, Wurst, Obst, Gemüse, Milch und so weiter: Unsere Kühlgeräte sind vollgestopfte Tummelplätze von verschiedenen Nahrungsmittel. Während in der Horizontalen meist kein Platz mehr ist, so bietet die Vertikale anscheinend noch genügend Stauraum. Das will uns zumindest ein findiger Amerikaner vermitteln und sammelt deswegen via Crowdfunding Geld für die Umsetzung seiner Idee: dem Flaschenhalter bottleLoft.

Bei bottleLoft handelt es sich um einen Plastikstreifen mit drei Magneten. Ihn klebt man im Inneren seines Kühlschranks an die Decke. Warum? Weil man an die Magneten Bierflaschen hinhängen kann. Oder natürlich auch jede andere Art von Flasche mit metallischem Verschluss.

Da fällt nichts herunter

Da für den bottleLoft die - laut dem Hersteller - stärksten erhältlichen Magneten (Klasse 52) verwendet werden, dürfte nichts herunterfallen. Wie man in folgendem Produktvideo sehen kann, soll die Erfindung sogar 10 Pfund schwere Gewichte halten.

Und wie kriegt man den Magnetstreifen an die Decke seines Gerätes? Mit einem „Very High Bond“-Tape von 3M, das auch bei niedrigen Temperaturen noch hält.

Eine Schnapsidee - oder?

Spätestens an dieser Stelle kommen wir meiner Meinung nach zu einem Nachteil der ans sich witzigen Idee: Will man wirklich in seinem Kühlschrank etwas mit superfestem Kleber anbringen? Wie kriegt man den später wieder ab?

Und was ich mich von Anfang an frage: Wer hat wirklich so viel Platz im Kühlschrank, dass er darin Flaschen aufhängen kann/muss? Die meisten handelsüblichen Modelle sind mit derart vielen Fächern und Schubladen versehen, dass es gar keinen Bedarf für bottleLoft gibt. Oder sehe ich das falsch?

Scheinbar. Denn das Kickstarter-Projekt wurde mittlerweile überfinanziert. Statt den angepeilten 20.000 US-Dollar hat der Erfinder Brian Conti derzeit schon über 43.000 Dollar (rund 34.000 Euro) gesammelt. Da die Kampagne noch bis zum 10. November läuft, wird sicherlich noch mehr Geld in die Kassen des Tüftlers gespült.

Wer wie die anderen Unterstützer von bottleLoft überzeugt ist, der kann sich auf der Kickstarter-Seite für zirka 22 Euro (inkl. Versandgebühren) einen Magnetstreifen sichern.

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