29.04.10

Benq DC E1260: HDR kompakt und billig?

Benq DC E1260 - Bahnbrechend: HDR in einer Kompaktkamera (Bild: Benq)

Die taiwanesische Firma Benq prescht mit der HDR-Kamera DC E1260 in den Consumermarkt.

Im professionellen Bereich sind LDR-Bilder von Digitalkameras längst verpönt - ach: auch keine Ahnung, was das bedeutet?  Low Dynamic Range-Bilder werden mit den momentan käuflichen herkömmlichen Kameras erzeugt, ihr Dynamikumfang ist gering, d.h. der Unterschied zwischen dem hellsten und dem dunkelsten Punkt ist nicht sehr groß. Will man schlecht ausgeleuchtete oder sehr helle Umgebungen fotografieren wird alles zu Brei. Erhöht man den Dynamikumfang, erhöht sich auch der Kontrast im Bild und selbst kleinste Unterschiede werden gut sichtbar - genau das kann die HDR-Kamera von Benq, die DC E1260.Ein Bildsensor von Sharp löst bis zu 12 Megapixel auf - mehr als genug, um auch Abzüge in Posterqualität zu bestellen. Die Linse unterstützt den Sensor mit ihrer Brennweite von 28 - 112 mm (auf 35 mm Filme bezogen), ermöglicht Makroaufnahmen bis zu einer Nähe von 12 cm und das bei einem vierfachen optischen Zoom. Die riesigen Bilder werden auf dem 2,7 Zoll Display zwar nicht zur Geltung kommen, bieten aber zumindest einen ersten Überblick.

Verschiedenste Programme bieten für jedes Motiv die passenden Werte, wobei die kurze Verschlusszeit von 1/2000 (auch manuelle Belichtung möglich) und der hohe ISO-Wert mit bis zu 3200 hervor zu heben sind - das macht in dieser HDR-Kamera auch Sinn. HDR steht für High Dynamic Range, eine Verfeinerung der Digitalfotografie, indem versucht wird die natürliche Beleuchtung wahrheitsgetreu abzubilden- dies führt zu mehr Kontrast und läßt Gegenstände in normalerweise unterbelichteten oder stark überbelichteten Fotos noch erkennen. Da weder Drucker noch Bildschirme dafür vorbereitet sind, werden die Bilder in den normalen Bereich rückgerechnet, wobei der Kontrast beibehalten wird. Daneben bannt man Filme in VGA-Qualität bei 30 fps auf der bis zu 32 GB großen SDHC-Speicherkarte. 720p, also 1280*720 wären zwar auch möglich, doch da beschummelt uns Benq mit einer simplen Interpolation der ursprünglich in VGA aufgenommenen Bilder. Ein nettes Feature dagegen ist der eingebaute Lagesensor, der Bild nicht nur die Bilder je nach Kamerahaltung dreht, sondern im Anzeigemodus beim heftigerem Schütteln zum nächsten Foto springt.

Jetzt wissen wir, dass sie kommt, doch wann und für welchen Preis, steht noch in den Sternen. Die Wartezeit überbrückt man mit der Produktseite bei Benq.

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