19.07.10

aXbo Schlafphasenwecker Duo im Test: Wecker für Ausgeschlafene

aXbo Schlafphasenwecker Verpackung

Der aXbo Schlafphasen-Wecker Duo will dank eines Sensors den Schlafenden nur zu einer besonders günstigen Schlafphase wecken. Wir haben den smarten Wecker getestet.

 

aXbo Duo heißt der Schlafphasenwecker, weil gleich zwei Schläfer sich davon unabhängig wecken lassen können. Dazu trägt man eine Art Schweißband aus Frottée, in das ein Sensor eingelegt wird. Die Schweißbänder haben einen Umfang von 80 mm und 90 mm, beide liegen recht eng an. Die Sensoren tragen die Nummern 1 und 2, so dass man mit den Weckzeiten nicht durcheinanderkommen kann.

Die lassen sich sehr einfach über ein gummiertes Rädchen in der oberen rechten Ecke einstellen. Man wählt aus, ob man Schläfer 1 oder 2 wecken will, stellt die Zeit, den Weckton und die Lautstärke ein und das war's. Alles über das eine Rädchen. Der Film demonstriert die Einstellung mitsamt den Tönen, die zur Verfügung stehen.

Soweit, so praktisch. Wer allerdings nicht gewohnt ist, etwas am Handgelenk zu tragen, wie zum Beispiel eine Armbanduhr, der wird das Frottéband zunächst als Fremdkörper empfinden, zumindest ging das mir so. Ich habe mich aber trotzdem schnell daran gewöhnt und es auch in der sommerlichen Hitze brav jede Nacht angelegt.

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Viel störender als das zunächst ungewohnte Armband waren die Hitzewelle, die zum Test über Deutschland tobte, sowie eine hartnäckige Sommererkältung. Beides trug dazu bei, dass ich morgens trotz Schlafphasenwecker nicht gerade freudig aus dem Bett sprang.

Denn das soll ja der große Vorteil dieses Weckers sein: Er erkennt durch die Körperbewegungen, die über den Sensor am Handgelenk übertragen werden, ob sich der Schlafende gerade in einer Tiefschlafphase befindet oder nicht.

In der Nacht durchläuft der Mensch 3-5 Schlafzyklen von 90 bis 110 Minuten Dauer, in denen sich Tiefschlaf, Leichtschlaf- und Traumphasen abwechseln.

Der aXbo Duo Schlafphasenwecker weckt im Idealfall, wenn man sich in der leichtesten Schlafphase befindet. Und wenn die nicht mit der Aufstehzeit zusammenfällt, dann weckt er eben etwas früher. Trotzdem soll man sich ausgeruhter fühlen, als wenn man etwas später aus der Tiefschlafphase gerissen wird. Darum stellt man den aXbo Schlafphasenwecker ganz normal auf die Uhrzeit, zu der man spätestens aufstehen will. Legt man das Armband nicht um, weckt er genau zu dieser Zeit. Trägt man das Sensorarmband, weckt er während der Leichtschlafzeit, die am nächsten an der Weckzeit liegt. Das kann bis zu einer halben Stunde vor der Weckzeit liegen.

In meinem Fall war das eben zum Beispiel 5.15 h statt 5.30 h. In jedem Fall muss man aus den Federn, wenn der aXbo ruft, denn eine Schlummertaste gibt es nicht. Schließlich soll man ja nicht versehentlich doch in die nächste Tiefschlafphase gleiten.

Mein Fazit nach zwei Wochen Aufstehen mit dem aXbo Duo Schlafphasenwecker ist etwas zwiespältig:

Der Wecker ist gut designt, nicht umsonst hat er den red Dot Design Award erhalten. Er ist leicht zu bedienen und seine NiMH-Akkus, die über ein mitgeliefertes Netzteil geladen werden, halten zehn Tage lang. Dabei hat aXbo an Haushalte mit Netzfreischaltung gedacht, die nachts keinen Strom im Schlafzimmer dulden.

Man kann zum aXbo Wecker auch eine Auswertungssoftware kostenlos aus dem Netz laden und seine Schlafphasen damit auswerten. Es sollen sich sogar weitere Sounds per USB auf den aXbo duo Schlafphasenwecker übertragen lassen (obwohl ich mit der Auswahl schon ganz zufrieden war). Alle sehr durchdacht also.

Allerdings habe ich die erfrischende Wirkung des Schlafphasenweckens bei mir nicht besonders deutlich gespürt. Das kann an der Erkältung gelegen haben, an der Hitze oder allgemein an der Tatsache, dass ich wochentags nur rund 5,5 Stunden schlafe. Aber wenn der Wecker um 5.15 h geklingelt hat statt um 5.30 h wie mein alter Wecker, habe ich mich weder deutlich müder noch deutlich frischer gefühlt als sonst. Es klingelt, ich stehe auf und werde 10 Minuten später unter der Dusche wach.

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