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21.04.16

Hardware

Medion Akoya E6424: Was taugt das neue Aldi-Notebook?

Am 28. April wird bei Aldi Nord mal wieder ein Notebook verkauft. Das neue Medion Akoya E6424 kostet 599 Euro und ist mit einem 15,6-Zoll-Display sowie einem Core i5-6267U Prozessor plus Iris-550-GPU ausgestattet. Lohnt sich der Kauf?


Medion Akoya E6424 (Bild: Medion)

Was bietet das neue "Aldi Notebook"?

Prozessor, Display und andere Eckdaten hören sich erst einmal sehr gut an. Ein i5-Prozessor der neuesten Generation, eine SSD mit 128 GB für den schnellen Systemstart und eine 1 GB Festplatte mit Platz für viele Daten. 

Ist das Aldi-Notebook damit ein guter Kauf? Lohnt es sich, ab kurz vor acht am Morgen des Verkaufstags vor der Filiale zu stehen oder nicht? Einige Fachredaktionen haben das Notebook schon genauer unter die Lupe genommen. Wir fassen deren Meinungen hier zusammen.

Chip vergibt die Note "gut"

Die Redakteure von Chip.de haben das Aldi-Notebook Medion Akoya E6424 getestet und vergeben die Note "gut". Besonders das Display ist für Chip ein echtes Highlight. Schließlich, so die Kollegen, gäbe es eine Full-HD-Auflösung mit 1.900 x 1.080 Pixeln in dieser Preisklasse nicht gerade häufig.

Und die gemessenen Werte begeistern noch mehr. Die maximale Helligkeit von 339 cd/m² übertreffen nur wenige Modelle der Bestenlisten. Beim Schachbrettkontrast erzielt der Medion-Rechner mit 212:1 sogar dern aktuellen Bestwert in den Chip-Messungen.

Dafür liegen die praxistauglichen Laufzeiten (zwischen 6:59 und 8:38 Stunden wurden gemessen) nur im Mittelfeld. Aber insgesamt ist der Medion Akoya E6424 laut den Testern beim Preis von 599 Euro ein attraktives Angebot.

Für T-Online ein tauglicher Desktop-Ersatz

Die Tester von T-Online bemängeln das leicht instabile Kunststoff-Gehäuse des Medion Akoya E6424, das allerdings im Home-Office unproblematisch sei. Darum empfehlen sie den Laptop auch als Desktop-Rechner, der mit seiner Ausstattung konkurrenzlos günstig sei.

Man lobt die Kombination aus Prozessor, SSD und Festplatte, die ordentlich Dampf macht. Zwar hätte man sich nicht nur 6 GB Arbeitsspeicher gewünscht, sondern eher 8 GB, aber das sei noch zu verschmerzen.

Für Gamer dagegen empfehlen die Kollegen den Rechner nicht, auch wegen der fehlenden separaten Grafikkarte. Außerdem würde der CPU-Lüfter schon während des Normalbetriebs fast im Dauermodus laufen.

Computer Bild lobt Design und Ausstattung

Auch die Tester der Computer Bild bemängeln am "Aldi Notebook" die Tatsache, dass es für aufwendige Spiele nur bedingt geeignet ist und unter Vollast laut wird. Gelobt wird dagegen die Kombination aus SSD und HD, das Hohe Arbeitstempo und die gute Bildqualität.

Außerdem die geringe Wärmeentwicklung an der Unterseite. Im Gegensatz zu den Testern von T-Online findet der Autor der Computer Bild das Notebook sogar schlank und schick, lobt auch die Tastatur und das Trackpad.

Gutes Preis-Leistungsverhältnis

Notebookinfo lobt das Preis-Leistungsverhältnis des günstigen Notebooks. Der Dual-Core Intel-Prozessor der 6. Generation (Skylake), Core i5-6267U mit 2,9 Gigahertz Basistakt und bis zu 3,3 Gigahertz im Turbo-Boost, würde bislang nur in sehr wenigen Notebooks verbaut.

Zwar gibt es keine eigene Grafikkarte, aber die integrierte Grafikeinheit vom Typ Iris 550 sei deutlich leistungsfähiger als die HD 520, die sich in vielen anderen Skylake-Chips fände.


Medion Akoya E6424 (Bild: Medion)

Lob auch von der Gaming-Seite

PC Games Hardware nennt den Laptop als günstigste Notebook mit Iris-GPU und hebt hervor, dass vergleichbare Notebooks aktuell noch rar seien und deutlich mehr kosten würden. Und nur wenige Hersteller böten aktuell ein Notebook mit Skylake-Iris-GPU an.

Vergleicht man Preis und Leistung mit diesen Notebooks anderer Hersteller wie Acer, Dell und HP, schneidet das Medion-Notebook ziemlich gut ab.

Fazit: Es kommt darauf an

Wie immer hängt es davon ab, wie man sein Notebook einsetzen will. Mit dem 15,6 Zoll großen Bildschirm und 2,28 kg Gewicht ist das Medion Akoya E6424 kein Notebook, dass man ständig mit sich herumtragen möchte. Auch die Akkulaufzeit ist nicht unbedingt die beste aller mobilen Rechner.

Will man jedoch hauptsächlich am Schreibtisch damit arbeiten und nur grundsätzlich mobil sein, ist das neue Aldi-Notebook durchaus zu empfehlen. Es bietet für wenig Geld viel Leistung. Und für Office-Anwendungen reicht die Power vollkommen aus.

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