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27.05.15

Action Cam: 5 Tipps für geniale Videos mit der Action Cam

Action Cams

Robuste Action Cams - also Kameras, mit denen man seine waghalsigen Downhill-Fahrten oder Kajak-Abenteuer festhalten kann - haben sich in den letzten Jahren vom Nischenartikel zum Beststeller entwickelt. Aber braucht wirklich jeder Konfirmand heute eine Action Cam? Wie setzt man sie am besten ein und was muss man beim Kauf beachten?

Action Cams

Sven Wernicke hat bei seinem Test der Action Cam GoPro Hero 3 verwundert festgestellt, dass er anscheinend nicht Action Cam-kompatibel ist. Nicht die Kamera, sondern sein eigener Einfallsreichtum war das Problem. Er stellte für sich fest, dass er einfach zu wenig Einsatzmöglichkeiten für die Action Cam für sich entdecken konnte - schließlich ist er kein Extremsportler, der seine regelmäßigen Fallschirmsprünge und halsbrecherischen Stunts für die Nachwelt festhalten will.

Wenn man allerdings für sich entschieden hat, dass man unbedingt eine Kamera benötigt, die alles mitmacht und sich am Helm, Lenker oder Board befestigen lässt, geht es darum, die richtige zu finden. GoPro hat sich zwar in den letzten Jahren zum Synonym für Action Cams entwickelt, aber schließlich hat das Unternehmen den Markt nicht mehr für sich allein. Auch Hersteller wie Sony oder Panasonic produzieren Action Cameras, sogar bei Aldi und Lidl konnte man schon Full-HD-Action Cams kaufen.

Allerdings sollte man sich vorher darüber im Klaren sein, ob man so eine Kamera wirklich braucht und was man damit anfangen möchte. Ist sie von Haus aus wasserdicht? Falls nicht, muss man eventuell noch in ein zusätzliches Gehäuse investieren. Muss sie Filme in 4K aufnehmen können oder reicht "normales" Full HD? Will man sie auch als Fotokamera einsetzen oder soll sie über ein Smartphone steuerbar sein?

Wichtige Faktoren beim Kauf einer Action Cam

Es gibt viele Faktoren für die Auswahl der richtigen Action Cam, die Wichtigsten dürften folgende sein:

  • Auflösung
  • Framerate
  • Akkulaufzeit
  • Bildstabilisierung
  • Wasserdichtigkeit

Je mehr Fähigkeiten, desto teurer wird die Kamera in der Regel auch. Am besten also, man überlegt sich bei jeder Eigenschaft genau, ob sie wirklich unbedingt erforderlich ist, oder ob es einfach nur ein nettes Extra wäre. Digitale Verbrauchermagazine wie Vergleich.org bieten oft einen guten Überblick und helfen nicht nur, die richtige Action Cam zu finden, sondern auch, sie richtig einzusetzen.

Mit der Action Cam vertraut machen

Hat man sich für ein Modell entschieden, sollte man nach dem Kauf seine Ungeduld etwas zügeln. Auspacken und sofort los - das ist der erste Impuls. Dem sollte man aber keinesfalls nachgeben. Es lohnt sich, erst einmal die Bedienungsanleitung durchzuarbeiten und sich mit allen Einstellmöglichkeiten und Fähigkeiten vertraut zu machen. Nicht nur theoretisch, sondern praktisch. Im Idealfall kann man seine Kamera nach etwas Übung blind bedienen und weiß genau, was möglich ist und was nicht.

Vorbereitung ist der halbe Film

Noch etwas sollte man machen, bevor man loszieht, um sein Meisterwerk zu filmen: Eine Checkliste erstellen und abhaken, damit der Dreh nicht an einem fehlenden Stativ, einem leeren Akku oder einer vollen Speicherkarte scheitert.

Die richtige Einstellung wählen

Im Internet finden sich viele Seiten mit Infos und generellen Tipps für tolle Action Cam Videos. Manche Seiten, die sich auf Trendsportarten spezialisiert haben, geben Tipps, die auf eigener Erfahrung beruhen. Oft hat auch der Hersteller für ein spezielles Kameramodell ein Tutorial auf Youtube bereitgestellt, das sehr hilfreich sein kann.

Möglichkeiten ausreizen

Extrem eindrucksvolle Videos können auch durch extreme Kamerawinkel oder andere Effekte entstehen. Slow Motion Aufnahmen, Zeitraffer, Froschperspektive - das sind Effekte, die ein Video aufpeppen und aufwerten können. Allerdings sollte man sie auch nicht übertrieben einsetzen, damit sie sich nicht abnutzen.

Außerdem sollte man sich über die Eigenschaften seiner Kamera im Klaren sein und dementsprechend filmen. In der Regel sind Action Cams mit einem Ultraweitwinkel ausgestattet. Das ist praktisch, weil viel Inhalt mit großer Tiefenschärfe abgebildet wird. Will man aber Menschen oder Aktionen hervorheben, muss man näher ran, damit sie nicht zu klein auf dem Bildschirm erscheinen. Aber auch nicht zu nahe. Unter Armeslänge verzerrt das Objektiv alles ins Groteske.

Nachbearbeitung ist die andere Hälfte

Mit dem Dreh ist es nicht getan, ein spannendes Video entsteht erst beim Schnitt. Vorher sammelt man nur Material, das man am besten noch niemandem zeigt, den man nicht wirklich langweilen will. Erst eine gute Schnittfolge, faszinierende Musik, gemischt mit Originalton und die Beschränkungen auf das Wesentliche machen einen guten Film aus, den man sich gerne öfter anschaut.

Habt Ihr noch Tipps für gute Action Cam Videos? Dann lasst uns in den Kommentaren daran teilhaben.

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