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02.10.07

Windows: 4 Wege zu einem aufgeräumten Desktop

Mit einem aufgeräumten Schreibtisch arbeitet's sich besser. Das trifft nicht nur auf den reellen, sondern auch auf den virtuellen zu.

Von den Verknüpfungen, die den Desktop (über-)bevölkern, trennt man sich aber manchmal eher ungern. Man will sie schließlich schnell aufrufen können. Ein paar (bessere) Alternativen zum Desktop:

Launchy

Launchy hatte ich hier bereits einmal vorgestellt.

Faul wie ich bin, zitier ich mich mal selbst:

 

Launchy ist der beste für Windows verfügbare, freie Programm-Launcher. Nachdem man Launchy mit Alt+Leertaste geöffnet hat, gibt man den Namen des Programms ein, das man starten möchte. Während des Tippens macht Launchy Vorschläge für das zu startende Programm. So reicht beispielsweise in der Regel das Eingeben von ?o? und Enter um openoffice starten zu können. Goodbye aufwendige Suche nach Programmen!

Vorausgesetzt man kennt die Namen der eigenen Programme, ist Launchy eine hervorragende, wenn nicht die beste Wahl. Mit der Möglichkeit, ausgewählte Ordner überwachen zu lassen, kann man mit Launchy auch schnell Dokumente öffnen. Und das ohne, dass diese sich im Dutzend auf dem Desktop ausbreiten müssen.

Launchy ist Freeware und kann hier runtergeladen werden.

RocketDock

Eins der wenigen Dinge worum ich als Win-Nutzer Mac-Leute immer beneidet habe, war das Dock. Bis ich auf die Freeware RocketDock gestossen bin. Sie bringt alles, was man mit dem Dock unter Mac machen kann nach Windowsland. Alles, was man sich vorstellen kann, kann man hier auf hübsche Weise unterbringen.

Features sind unter Anderem:

 

Minimize windows to the dock

Real-time window previews in Vista

Running application indicators

Simple drag-n-drop interface

Multi-monitor support

Icons zoom and transition smoothly

Auto-hide and Popup on mouse over

Positioning and layering options

Fully customizable

Completely Portable

Runs great on slower computers

 

Startmenü

Tja, das Startmenü. Vielleicht bin ich da allein auf weiter Flur, aber ich mag das Windows-Startmenü aus irgendeinem Grund nicht sonderlich.

Vielleicht liegt es daran, dass mit jeder Installation das Startmenü weiter zugemüllt wird. Oft kann man einen Eintrag ins Startmenü nicht abwählen. Nach der Installation von Hand den Eintrag in einen passenden Ordner verschieben? Ach komm. Außerdem ist mir der Weg zu den Einträgen zu weit: Klick auf Start, dann auf Programme gehen und dann das entsprechende Programm suchen. Am Ende noch in einem Unterordner. Herrjeh.

Wer trotzdem das Startmenü gern nutzt, für den ist vielleicht das Freeware-Programm SMOz (Start Menu Organizer) nützlich. Das Umsortieren der Einträge wird hiermit wesentlich erleichtert. Einige Vorzüge: Automatisches Sortieren nach Templates (Einträge bekannter Programme werden in thematische Ordner verschoben), Abspeichern erst am Ende des Sortierens (was den Vorgang beschleunigt), unbegrenztes Undo/Redo usw.

 

 

Schnellstartleiste

Die Schnellstartleiste kann man leicht unterschätzen. Direkt neben dem Start-Button gehören meines Erachtens die Verknüpfungen zu den eigenen Top3-Programmen hin. Der Vorteil der Schnellstartleiste: Mit einem Klick sind die dortigen Programmme sofort zu öffnen, egal welches Programmfenster gerade im Vordergrund ist. Die Verknüpfungen einfach per Drag&Drop auf die Leiste ziehen.

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