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02.05.11

Verliebt am Arbeitsplatz: Wie gesteht man es seinem Kollegen?

Als Beufstätiger verbringt man täglich weit mehr Zeit mit seinen Arbeitskollegen als mit Freunden und Familie.

Wenn man nicht mehr weiter weiß, gründet man 'nen Arbeitskreis Notiz auf Computer Tastatur: I love you © Gina Sanders - Fotolia.com

Da ist es nicht verwunderlich, dass viele Menschen ihre große Liebe im Arbeitsumfeld finden. Bevor man jedoch dem Kollegen seiner Träume ein Liebesge-ständnis macht, überfällt viele die Angst vor Zurückweisung und – noch viel schlimmer – die Angst, vor den übrigen Mitarbeitern das Gesicht zu verlieren oder nach einem Korb, für ein unangenehmes Betriebsklima verantwortlich zu sein.

Generell ist der Arbeitsplatz immer noch einer der Hotspots, um den Partner fürs Leben zu finden. Immerhin elf Prozent der Bundesbürger ist das schon gelungen. Kein Wunder, denn eine berufliche Zusammenarbeit bedeutet, dass man zumindest ein gemeinsames Interesse hegt. Zudem lernt man sich besonders in Stresssituationen, die man als Team meistert, besonders schnell und intensiv kennen. Dass sich da gelegentlich tiefere Gefühle für einen Arbeitskollegen entwickeln, leuchtet ein.

Unerwiderte Liebe kann das Arbeitsklima erheblich beeinflussen

Was die Liebesanbahnung betrifft, ist der Arbeitsplatz jedoch ein sehr heikles Terrain. Nicht nur die tiefsitzende Angst vor einer Zurückweisung erschwert hier die ersten Annäherungsversuche. Tritt der Fall ein, dass das Gegenüber die Gefühle nicht erwidert, kann das schon auf Mitarbeiterebene Komplikationen hervorrufen: Ein gehörnter Kollege, wird im Pausenraum schnell zum Gesprächsthema Nr. 1, sodass der tägliche Weg ins Büro zum Spießrutenlauf avanciert. In vielen Fällen enden solche Situationen sogar mit einer Kündigung durch den Mitarbeiter.

Noch komplizierter verhält es sich, wenn der oder die Vorgesetzte das Objekt der Begierde ist. Bei einer Abfuhr läuft man nicht nur Gefahr, sich vor versammelter Mannschaft zu blamieren, ein solches Liebesgeständnis kann noch viel weitreichendere Konsequenzen, wie beispielsweise ein dauerhaft schlechtes Verhältnis zum Vorgesetzten oder eine Kündigung, nach sich ziehen.

Auch Führungskräfte sind vor einer solchen Situation nicht gefeit. Verliebt sich beispielsweise der Chef in eine Mitarbeiterin, ist er wahrscheinlich dazu gezwungen, seine Gefühle zu unterdrücken, um bei einer Abfuhr nicht an Autorität gegenüber den Angestellten zu verlieren. Ebenso könnte – ganz nach dem Motto: Wo die Liebe hinfällt – die Situation eintreten, dass sich eine Angestellte in ihren Kunden verliebt. Auch diese Konstellation könnte fatal enden, wenn der Kunde nicht das Gleiche empfindet und darunter möglicherweise das Geschäftsverhältnis leidet oder sogar beendet wird.

Aber die große Liebe aus Angst verpassen?

Die Horrorszenarien, die vielen in den Sinn kommen, bevor sie ihrem Büro-Schwarm ihre Gefühle gestehen, halten sie davon ab, den wichtigen Schritt dennoch zu tun. Nur durch eine Offenbarung der Gefühle kann man allerdings herausfinden, ob der Andere genauso empfindet. Lässt man hin-gegen die Chance verstreichen, ist es gut möglich, die große Liebe zu verpassen. Dieses Dilemma lässt sich durch die Zuhilfenahme einer Dating-App, wie beispielsweise sumtu, verhindern. Nutzen beide Beteiligten eine solche App, kann der Schwarm anonym gesucht und Interesse an ihm bekundet werden. Um nicht das Gesicht zu verlieren, lädt die App erst zum Chat ein, wenn beide Beteiligten unabhängig voneinander Interesse an dem jeweils anderen gezeigt haben. Dadurch wird zum einen ausgeschlossen, dass einer seine Gefühle offenbart und sich blamiert, weil der Schwarm nicht so empfindet und zum anderen verhindert ein solcher digitaler Amor, dass die große Liebe an einem vorbeizieht.

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