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08.09.14

Wie umziehen beim Aufräumen hilft: 5 Tipps zum radikalen Ausmisten

Umzüge sind eine gute Gelegenheit, das zu tun, was man eigentlich immer mal wieder tun müsste: Ausmisten – und zwar radikal, auch bei liebgewonnen Gegenständen. Wie geht man das richtig an?

Im kommenden Herbst möchte ich umziehen. Es wird ein größerer Umzug in eine andere Stadt werden. Und ich möchte dabei ganz sicher eines: Ein Chaos vermeiden, wie ich es beim letzten Umzug hatte – darüber habe ich hier schon berichtet.

Rechtzeitig planen

Mein Problem damals war, dass ich schlicht den Überblick über mein Hab und Gut verloren hatte. Damit das nicht mehr passiert, habe ich rechtzeitig mit der Planung angefangen – nämlich bereits beim Einzug. Ich habe dafür gesorgt, dass sich nichts Unübersichtliches im Keller ansammelt und ich auch in der Wohnung den Überblick behalte. Dazu gehört zum Beispiel, dass ich immer wieder Dinge entsorgt habe. Der Gedanke, dass man irgendwann wohl wieder umziehen werde, motiviert dabei immens.

Dennoch sammeln sich in ein paar Jahren doch mehr unnötige Gegenstände an, als man vielleicht geglaubt hat. Daher ist es nötig, wenn der Umzug näher rückt, noch einmal radikal auszumisten – und zwar auch gerade da, wo es vielleicht wehtut.

Man trennt sich schwerer von Dingen, die man liebt

Das fällt mir vor allem bei Büchern schwer, die man über Jahre hinweg liebevoll gesammelt hat, von denen man aber viele nie (wieder) lesen wird und die beim Umzug einfach den größten und schwersten Batzen darstellen. Bei anderen tut es vielleicht an anderer Stelle weh, z.B. bei Schuhen, Kleidung, CDs oder Computersachen.

Was aber am Ende überwiegen würde, wenn ich mich nicht von all diesen scheinbar liebgewonnen, doch unnötigen Dingen trenne, wären die Nachteile. Und da hilft es mir, wenn ich mir diese immer wieder vor Augen führe.

5 Tipps zum radikalen Ausmisten

Hier sind meine Tricks, mit denen ich mich motiviere, dennoch radikal auszumisten:

  • Ich denke an den letzten Umzug, vor allem an den Stress, das ziemlich große Bücherregal aufzubauen, die Zeit, die es gedauert hat, die Bücher einzusortieren – und die Rückenschmerzen dabei.
  • Ich denke an die Kostenersparnis durch weniger Kisten beim Umzug sowie an die Zeitersparnis.
  • Ich sortiere in Etappen aus: Beim ersten Mal denke ich vielleicht noch, dass ich dieses oder jenes Buch unbedingt behalten will, beim zweiten oder dritten Durchgang kommt es dann doch weg.
  • Ich visualisiere mein Ziel: Wie viele Meter im Regal sollen frei werden?
  • Verkaufen versüßt den Abschied: Wenn es mir gelingt, meine Bücher zu verkaufen statt Sie nur wegzuwerfen, fällt mir der Abschied leichter. Eine ebenso sinnvolle Alternative ist, sie für wohltätige Zwecke zu spenden.

Welche weiteren Tipps und Tricks kennt ihr, um sich von liebgewonnen, aber unnötigen Gegenständen zu trennen?

Bild: Tobias Steinhoff bei flickr.com (CC BY-SA 2.0)

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