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18.07.14

Pomotodo: App verknüpft Pomodoro-Technik mit einem Task-Manager

Mit Pomotodo erledigt man Aufgaben innerhalb eines 25-Minuten-Intervalls konzentrierten Arbeitens. Als Belohnung winken anschliessend 5 Minuten Pause.

pomotodo_150Pomodoro ist eine Produktivitätsmethode, bei der es darum geht, Aufgaben fokussiert in kleinen und damit kurzen Häppchen zu erledigen. Natürlich gibt es auch hierzu bereits verschiedene Apps. Einen neuen Ansatz verfolgt Pomotodo: Die App verknüpft die Pomodoro-Technik mit einer herkömmlichen To-do-Liste und misst gleichzeitig die Produktivität. Im Vordergrund steht dabei nicht mehr das simple Abhaken von Aufgaben, sondern das fokussierte Arbeiten.

Pomotodo läuft plattformübergreifend sowohl im Web wie auch als App für OS, iOS und Android. Sie lässt sich ohne Login testen. Mit einem Account lassen sich jedoch die Aufgaben zwischen verschiedenen Geräten synchronisieren. Im Startfenster können Aufgaben hinzugefügt werden, wie man dies von klassischen Task-Managern kennt. Diese Aufgaben lassen sich aber nicht einfach als erledigt markieren. Anstatt abzuhaken, starte ich mit einem Knopfdruck die Bearbeitung einer Aufgabe. Hier kommt nun der Pomodoro-Ansatz ins Spiel: Automatisch beginnt ein Timer von 25 Minuten an rückwärts zu laufen. Dieses Zeitfenster ist vorgegeben und kann nicht verändert werden. Zusätzlich zeigt mir die App optisch auf einem Kreis an, wie viel Zeit bereits verstrichen ist. Ganz Hartgesottene können sogar noch ein akustisches Tick-Tack aktivieren.

25 Minuten arbeiten, 5 Minuten Pause

Wenn ich innerhalb der 25 Minuten eine Aufgabe erledigt habe, kann ich diese provisorisch als erledigt markieren. Entsprechend der Pomodoro-Technik kann ich den Timer zwischendurch nicht stoppen, sondern muss ihn ganz abbrechen. Nachdem der Timer abgelaufen ist, fragt mich die App, was ich alles erledigt habe. Hier kann ich noch zusätzliche Aufgaben erfassen, welche ich vielleicht nicht in der Liste erfasst hatte. Habe ich die erledigten Aufgaben erfasst, beginnt automatisch ein Timer zu laufen, der eine fünfminütige Pause vorgibt. Und anschliessend startet man das nächste Pomodoro-Intervall à 25 Minuten.

Für die Statistik-Fans gibt es eine Übersicht der erfolgreich absolvierten Pomodoros pro Tag. Zugleich zeigt mir die App, an welchen Wochentagen und zu welchen Uhrzeiten ich besonders produktiv war. Interessant ist der Ansatz, weil nicht die Anzahl erledigter Aufgaben entscheidend ist, sondern die Anzahl Intervalle, während derer man fokussiert gearbeitet hat.

Das fokussierte Arbeiten steht im Vordergrund

Auch wenn Pomodoro keine neue Technik ist und es Task-Manager wie Sand am Meer gibt, so ist doch die Verknüpfung dieser beiden Elemente sehr spannend. Als Vorteil sehe ich, dass das fokussierte Arbeiten im Vordergrund steht. Es geht also weniger um das perfekte Administrieren von Aufgaben, da ist die App sehr einfach gestrickt; sondern darum, diese Aufgaben mit grösstmöglichem Fokus zu erledigen. Zudem ruft der Timer ins Bewusstsein, wie lange man schon eine Aufgabe bearbeitet. Dies ist für mich persönlich ein wichtiger Aspekt, den ich auch bei der Zeiterfassung schätze. Pomotodo hilft dem Nutzer, grosse Aufgaben in kleinere Teile herunterzubrechen, welche innerhalb eines Pomodoro-Intervalls erledigt werden können. Dies ist automatisch motivierender, da man sich des Fortschritts bewusst wird.

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