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26.06.13

Papier oder Elektronik im Berufsalltag: Mein Plädoyer für «Sowohl als auch»

«Wir leben das papierlose Büro!» proklamieren die einen. «Handschrift und Papier - das sind die Dinge, die dem menschlichen Wesen gerecht werden!» schwärmen die anderen. Beides sind sehr einseitige Ansätze, welche die individuellen Vorlieben für Arbeitsinstrumente nicht berücksichtigen. Warum muss es «entweder oder» sein? Ich habe eine Lösung gefunden, die meiner eigenen Arbeitsweise entspricht, und die heisst: sowohl als auch.

mappe_ausschnittDie Arbeit mit elektronischen Instrumenten hat viele Vorteile: Weiterbearbeitung, Weitergabe, Backup, Restore, Zugriff immer und überall etc. Genauso haben Papier und Stift unbestrittene Stärken: einfache Handhabung, sofort betriebsbereit, geringe Kosten etc.

Bei mir sind deshalb im Alltag ganz unterschiedliche Tools im Einsatz. Ein paar elektronische, ein paar aus Papier. Jedes ausgewählt nach meinen ganz spezifischen Erfordernissen:Elektronik:

  • MacBooks: eines für die Firma, eines zu Hause (für die ganze Familie)
  • iPhone: zum Telefonieren - ja, das macht meine Generation noch so
  • Kindle Paperwhite: für Bücher wie Biographien und Romane
  • Meine Daten liegen in der Cloud, damit ich überall (Arbeiten beim Kunden, Home Office etc.) darauf zugreifen kann

Papier:

  • Notizblöcke: für Notizen während des Telefonierens, für schnelle Skizzen, für Themenlisten für Coachings etc.
  • 3 Moleskine-Notizbücher für alles, was mehr als ein paar Minuten Bestand haben soll: 1 kleines «to go», je 1 grosses für Notizen am Schreibtisch und für Blog-Themen
  • Flipcharts: um mir selbst einen Überblick zu verschaffen, um ein Thema zu strukturieren in Coachings und für viele andere Situationen
  • Fachbücher: auf Papier, damit ich Dinge markieren und am Rand Notizen machen kann

Mehr Flexibilität für unterwegs: Grundausrüstung verfeinert

Mit diesen Instrumenten bin ich schon mal ganz gut ausgerüstet. Aber es gab in der Vergangenheit auch Situationen, wo ich arbeitstechnisch ins Stolpern kam.

Beim einen Mal hatte ich nur das iPhone in der Tasche, aber kein Papier, um schnell eine Skizze machen zu können. Bei nächsten Mal hatte ich mein Moleskine und farbige Stifte für ein Clustering dabei, aber keinen Zugriff auf den abgespeicherten Zeitungsartikel. Und an einem anderen Tag wäre es sehr nützlich gewesen, ich hätte dem Kunden ein paar Folien meiner Präsentation über «HR und Social Media» zeigen können. Und wenn ich mal alles dabeihatte, wurde die Tasche ziemlich schwer.

Ich suchte also eine Lösung, bei der ich

a) immer alles dabei haben kann

b) nur ein einziges «Ding» mitnehmen muss.

Die Kernelemente lagen auf der Hand: ein iPad mit den entsprechenden Apps, ein Block, ein Stift und eine entsprechende Hülle.

Zuerst habe ich im Netz die Erfahrungsberichte und Tipps zu Business-Apps auf dem iPad gelesen und mich für eine breite Palette an Apps für meinen Praxistest entschieden. Diese habe ich auf unserem Familien-iPad gut zwei Wochen getestet, um im Alltag herauszufinden, ob sie meine Arbeitsweise unterstützen.

Booqpad und Bamboo Stylus duo als Brücke zwischen Elektronik und Papier

Gleichzeitig habe mich in Dutzenden von Webshops durch Hüllen, Cases und Taschen fürs iPad geklickt und bin schliesslich auf die Lösung gestossen, die meine Kriterien erfüllt: das Booqpad.

Passend zur Mappe habe ich einen Kombi-Pen gewählt, mit dem ich sowohl auf dem iPad skizzieren als auch auf dem Block schreiben kann, den Bamboo Stylus duo.

Nachdem ich die Apps in der Praxis getestet hatte und mir sicher war, dass die Kombination von iPad und Block wirklich das Richtige ist, habe ich mir schliesslich das iPad gekauft.

Hier nun also mein Sowohl-als-auch-Super-Tool für den Business-Alltag:

Ich kann mir vorstellen, dass viele der imgriff-Leser mit einem ähnlichen Setup unterwegs sind. Welches sind Deine Tools? Was hat bei Dir funktioniert? Was nicht?

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