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04.09.13

Neurostress

Neurostress und seine Auswirkungen auf die berufliche Leistungsfähigkeit

Stress im Beruf - Ein Thema für alle

Der vor kurzem veröffentlichte “Stressreport Deutschland” zeigt unter anderem, dass viele der meistgenannten Stressoren, wie Multitasking oder steigender Leistungs- und Termindruck, seit 2006 nahezu unverändert hoch blieben. Bei einem konstant erhöhten Belastungsniveau steigt jedoch die Gefahr stressbedingter Krankheiten. Hierzu zählen unter anderem auch neuro-endokrine Funktionsstörungen - häufig auch als Neurostress bezeichnet.

Hierbei handelt es sich um ein Ungleichgewicht erregender und dämpfender Botenstoffe im Regelsystem des Körpers, das unter anderem durch dauerhaft hohen Stress ausgelöst werden kann. Die Folgen aus einer gestörten neuro-endokrinen Balance können sich für den Betroffen dabei in verschiedenen Formen äußern.

Folgen einer neuro-endokrinen Funktionsstörung für Betroffene und Unternehmen

Sehr häufig zu beobachten sind Schlafstörungen in unterschiedlichsten Erscheinungsformen, von Einschlafstörungen, über Durchschlafstörungen bis zu durchgehender Tagesmüdigkeit. Besonders folgenschwer wird Neurostress in Form schwerer Depressionen, dauerhaften Erschöpfungszuständen oder eines Burnouts. Die Betroffenen sind oftmals kaum mehr in der Lage produktive Arbeitsergebnisse vorzuweisen und fühlen sich bereits bei kleinen Aufgaben überfordert. Und wer denkt, dass diese Belastung ein reines “Bürophänomen” ist, der irrt. Laut des “Stressreport Deutschland” sind alle Hierarchieebenen, vom leitenden Angestellten bis zum Sachbearbeiter, und auch gewerbliche Branchen von starkem Stress betroffen.

Möglichkeiten der Prävention und Intervention für Unternehmen

Da der Unternehmenserfolg maßgeblich von der Leistungsfähigkeit und Produktivität seiner Mitarbeiter abhängig ist, sollte es auch im Sinne des Unternehmens sein, diese dauerhaft aufrecht zu erhalten. Die Botschaft der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin diesbezüglich ist es, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das die Angestellten mit positiven Herausforderungen konfrontiert, also Aufgaben zu stellen, die in Umfang und Qualität vom jeweiligen Mitarbeiter mit seinem individuellen Leistungsvermögen erfolgreich bewältigt werden können. Zudem wird der Aspekt der Erholung als maßgeblicher stressrelevanter Faktor aufgeführt. So gab jeder Vierte bei der Umfrage an, seine gesetzlich vorgeschriebene Pause zugunsten der Arbeit ausfallen zu lassen. Dabei sind kurze Phasen der Erholung äußerst wichtig, um eine gesunde Balance zu wahren. Neben der Beachtung von Pausenregelungen und grundsätzlich machbarer Aufgabenstellungen können Unternehmen aber auch aktiv, zum Beispiel durch organisierte Firmenläufe oder betriebsinterne Workshops und Aufklärungsseminare zur Aufrechterhaltung der Leistungsfähigkeit und -bereitschaft der Belegschaft beitragen.

Alternative Präventionsmaßnahmen für den Einzelnen

Die besten Mittel zur Prävention stressbedingter Krankheiten sind altbewährt und in der Regel auch kostenlos. Durch den schnellen Takt des heutigen leistungsorientierten (Berufs-)Alltags haben viele Menschen vergessen, auf die körpereigenen Signale zu hören und sich an ihnen zu orientieren: essen, wenn man Hunger hat, Sport treiben, wenn man sich bewegen will und ausruhen, wenn man müde ist. Oft lässt jedoch beruflicher Leistungs- und Termindruck dies auch gar nicht zu. Eine Alternative wäre dann, der Einsatz natürlicher Nahrungsergänzungsmittel, die dabei helfen, die aus dem Lot gekommenen Botenstoffe wieder zu regulieren. Das Unternehmen LifePro Handels GmbH arbeitet beispielsweise auf diesem Gebiet eng mit Wissenschaftlern zusammen, die genau solche Nahrungsergänzungsmittel entwickeln. Zusammen mit einer vorangehenden, professionellen Labordiagnostik kann so eine alternative Prävention durchgeführt werden.

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