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21.08.18

Green Office

Mit einfachen Tipps zu mehr Nachhaltigkeit

Quelle: GettyImages

Umweltschutz betrifft nicht nur das Privatleben: Auch bei der Arbeit kann so einiges getan werden, um das Büro umweltfreundlicher und nachhaltiger zu gestalten. So denken derzeit etwa 88 Prozent aller Unternehmen über das Thema Nachhaltigkeit nach und wollen etwas in ihrem Büro verändern - doch wo und wie fängt man an?

Materialverbrauch senken

Im Büro werden häufig Ressourcen en masse verbraucht - vor allem Papier. So "verdruckte" jeder deutsche Arbeitnehmer im Jahr etwa 125 kg Papier. Damit wird Deutschland im Papierverbrauch weltweit nur von wenigen Ländern übertroffen. Grund genug, schnell umzudenken. So sollte man sich vor jedem Druck überlegen, ob es nicht ausreicht, die Datei nur auf dem PC zu lesen. Alternativ kann man das ausgedruckte Papier auch wiederverwenden und beispielsweise die Rückseite für Notizen verwenden.

Ebenso wichtig ist es, dass das Papier ein Qualitäts-Ökosiegel trägt, zum Beispiel den Blauen Engel oder das FSC Recycling-Zeichen - hier kann man sicher sein, dass das Papier zu 100 Prozent aus recyceltem Altpapier besteht.

Energieverschwendung minimieren

Tropfende Wasserhähne, geöffnete Fenster bei angeschalteter Heizung, dauerhaft brennendes Licht - während man zu Hause penibel darauf achtet, Energie und damit auch Geld zu sparen, sind viele Angestellte im Büro viel weniger sorgfältig. Die wenigsten achten darauf, ob beispielsweise alle Lichter oder Monitore ausgeschaltet sind, wenn sie das Gebäude zum Feierabend verlassen. Dabei zahlt sich das Energiesparbewusstsein genauso aus wie zu Hause. Einfacher ist es jedoch, das Büro direkt mit energiesparenden Geräten auszustatten, die sich beispielsweise nach einiger Zeit selbst in den Ruhemodus versetzen. Auch Lichter und Wasserhähne mit Bewegungssensoren können sich durchaus als sinnvolle Investition zum Energiesparen erweisen.

Ist ein Umzug des Büros geplant, kann es sich zudem lohnen, einen Blick auf den Energieausweis des neuen Gebäudes zu werfen - so sieht man auf einen Blick, wie energieeffizient das Gebäude ist und kann beispielsweise Heiz- und Wasserkosten besser abschätzen. Hilfe bei der Suche nach solch einem "grünen" Gebäude bekommt man von Dienstleistern wie Cushman & Wakefield, die sich um alle Belange rund um Gewerbeimmobilien kümmern. Wer sich dann noch um eine ökologisch korrekte Einrichtung sorgt, hat bereits einen großen Schritt Richtung "Green Office" getan.

Pflanzen, Kaffee und Co.

Häufig sind es die kleinen Dinge, die langfristig einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz leisten. So wird beispielsweise der positive Effekt von Pflanzen im Büro noch immer unterschätzt. Diese erhöhen die Luftfeuchtigkeit, reichern die Luft mit Sauerstoff an, manche filtern sogar Schadstoffe aus der Luft. Insgesamt steigern sie somit das Wohlbefinden der Mitarbeiter. Positiver Nebeneffekt: Feuchtere Luft wird als wärmer empfunden, sodass üppiges Grün im Büro sogar dazu beiträgt, dass weniger Ressourcen zum Heizen verbraucht werden müssen.

Auch andere Kleinigkeiten können dazu beitragen, dass Büro nachhaltiger zu machen - zum Beispiel Kaffee. Dieser wird in Büros bekanntermaßen in rauen Mengen getrunken, sodass es sich lohnen kann, hier zum Wohle der Kaffeebauern und der Umwelt auf die Fair-Trade-Variante umzusteigen. Ein kleiner Tipp für Teetrinker: Wer den Wasserkocher nur so voll macht, wie nötig, spart ebenso Wasser und Strom und spart somit Ressourcen. So können selbst solch kleine Schritte langfristig viel bewegen und das Büro zu einem echten "Green Office" machen.

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