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13.06.08

Festplatte aufräumen: Der schonende und der radikale Weg

Immer größere Speicherkapazitäten verleiten dazu, den verfügbaren Platz ohne Zögern auszunutzen. Im Laufe der Zeit sammelt sich so einiges auf der Festplatte an. Alles, was nicht regelmäßig gebraucht wird, sollte jedoch besser gelöscht oder archiviert werden.

Es fällt leichter, den Überblick zu behalten, wenn nicht alles zugemüllt ist. Daher lohnt es sich, von Zeit zu Zeit die Festplatte vom angestauten Ballast zu befreien. Luzius Müller gab dazu vor nicht allzu langer Zeit ein paar Tipps auf dem Schweizer Radiosender DRS3.

Die schonende Variante

  • Der einfachste Weg ist zugleich der aufwendigste: Jeder Ordner wird von Hand auf nicht mehr benötigte Dateien geprüft.
  • Effizienter ist es jedoch, diesem Prozess eine Suchanfrage voranzustellen.

    Dabei sucht man nach Dokumenten, die innerhalb eines bestimmten Zeitraumes (z.B. eines Jahres) nicht mehr geöffnet oder verändert wurden - diese Dokumente wirst Du vermutlich auch in den kommenden Monaten nicht benötigen. So eine Suche ist bei allen Betriebssystemen mit Bordmitteln möglich.

  • Insbesondere um Festplattenplatz frei zu machen, kann sich die Suche alternativ auf große Dateien beschränken (z.B. größer als fünf oder zehn Megabyte). Eine etwas elegantere Lösung dafür bieten die beiden Tools SequioaView (für Windows) und Disk Inventory X (für Mac OS), die wir bereits früher vorgestellt haben.
  • Wer nicht nur seine Unterlagen, sondern auch sein System abspecken möchte, sucht nach Programmdateien, welche schon lange nicht mehr ausgeführt wurden. Die dazugehörige Software kann man schließlich entfernen.
  • Ist noch etwas Zeit vorhanden, kann man auch gleich die Mailbox entstauben.

Die radikale Variante

  • Den ganzen Sortierprozess kann man sich sparen, wenn man eine etwas radikalere Vorgehensweise wählt. Alle Dokumente werden auf einen externen Datenträger gespeichert und dann von der Festplatte gelöscht. Was man später noch einmal braucht, kann man sich von dort wieder zurückholen. Diese Variante spart viel Zeit beim Aufräumen, jedoch ist der spätere Suchaufwand relativ hoch, wenn man regelmäßig etwas aus dem Archiv holen muss. Im Gegenzug erhält man dafür gleich ein Backup, welches nach (und je nach Umfang der Aktion auch vor) dem Entrümpeln sowieso angefertigt werden sollte.

[via DRS3 Digital - den Podcast gibt's bei iTunes]

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