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09.10.09

Der Link am Morgen: Wie man zu einer 4-Tage-Woche kommt

Der Designer und Blogger Ryan Carson und seine Frau haben sich vor drei Jahren entschlossen, auf eine 4-Tage-Arbeitswoche umzustellen. Das klang paradox, weil sie extrem viel zu tun hatten - weniger arbeiten, obwohl man doch auch mit Überstunden und Wochenendarbeit nicht fertig wurde?

Aber so unsinnig ist die Idee nicht: Arbeit braucht bekanntlich immer soviel Zeit, wie ihr zur Verfügung steht. Wer mehr arbeitet, arbeitet mehr, aber wird darum noch lange nicht fertig. Wer demnach weniger arbeitet, wird nicht gerade das Gefühl bekommen, alles erledigen zu können - aber er hat zumindest mehr Zeit zur Erholung.

Nach Anlaufschwierigkeiten hat es bei Ryan gut geklappt. Sobald die beiden sich darauf eingestellt hatten, dass Donnerstag der neue Freitag ist, wurden sie tatsächlich (wenn auch mit ziemlichem Zeitdruck und Hektik) fertig.

Und was tun, wenn man angestellt ist? Der Vorschlag einer 4-Tage-Woche dürfte beim Chef kaum auf Begeisterung stoßen. Das weiß auch Ryan Carson, aber ihm geht es auch weniger um den konkreten Zeitrahmen von vier Tagen, sondern um das Begrenzen der Arbeitszeit und das daraus folgende effizientere Arbeiten. Sein Vorschlag für Angestellte ist darum, strikt auf 9 to 5 zu begrenzen, statt immer bis nachts im Büro zu bleiben.

» The Four-Day Week Challenge (alistapart.com, gefunden bei @albersmark auf Twitter)

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein Link zu einem besonders lesenswerten Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!

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