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07.10.10

step-by-step

Das Büro aufräumen

Beseitigen Sie Ihr Büro-Chaos Schritt für Schritt
Beispiel

Außendienstler Herr Müller hat riesige Papierpyramiden auf seinem Schreibtisch. Er weiß zwar immer, in welchem Stapel er suchen muss, aber einen Vorgang zu finden, dauert trotzdem einige Zeit.

Innendienstler Herr Schneider rennt immer kurz vor dem Sales Meeting aufgeregt durch sein Büro, um die Unterlagen zu finden, die der Chef sehen will.

Bei Frau Bauer sieht es zwar immer ordentlich aus, aber in Ihre Schränke darf man nicht gucken. Da herrscht Chaos.

In den meisten Büros bilden sich irgendwann Stapel und unordentliche Ecken. Da nie Gelegenheit ist, sich um deren Beseitigung zu kümmern, wachsen diese und stehlen Ihnen zunehmend Zeit. Zusätzlich verstärkt jeder Papierberg und jedes ungelesene Memo das schlechte Gewissen.

Machen Sie jeden Tag ein bisschen mehr Ordnung

Die Unordnung ist nicht in einem Tag entstanden, also muss sie auch nicht an einem Tag entsorgt werden. Warten Sie aber auch nicht, bis Sie endlich mal Zeit haben, Ordnung zu schaffen. Dieser Moment kommt in einem normalen Büroalltag nie.

Nehmen Sie sich lieber jeden Tag 15 bis 30 Minuten Zeit vor oder nach der eigentlichen Arbeit. Räumen Sie eine Ecke oder einen Stapel auf. Planen Sie diese Zeit täglich ein – aber nicht länger:Wenn Sie jedes Mal aus einer Viertelstunde eine Stunde werden lassen, verzetteln Sie sich leicht und verlieren vor allem die Lust. Sie werden erstaunt sein, wie schnell Ihre kurzen Aufräumeinheiten einen Effekt bringen.

Räumen Sie im Uhrzeigersinn auf

Starten Sie an der Tür und arbeiten Sie sich im Uhrzeigersinn vor.Was auch immer zum Vorschein kommt, wird als nächstes erledigt. So sorgen Sie dafür, dass wirklich alles – auch die ganz unangenehmen und scheinbar unwichtigen Ecken – aufgeräumt wird.

Räumen Sie jedes Fach komplett aus, bevor Sie sich an die Neuorganisation machen.

Unentschlossen? Arbeiten Sie mit 2 Papierkörben

Wenn Sie sich leicht von Dingen trennen können, reicht ein Papierkorb aus. Entscheiden Sie großzügig. Unentschlossene dürfen zusätzlich einen „Weiß-noch-nicht-Papierkorb“ aufstellen. In diesen werfen Sie alles, was Sie sich noch nicht wegzuwerfen trauen. Heben Sie die Dinge in diesem Papierkorb aber höchstens einen Monat auf.Wenn Sie sie in dieser Zeit nicht gebraucht haben, werden sie weggeworfen. Mit der Zeit wird dieser Papierkorb immer leerer werden, weil Sie lernen, welche Vorgänge Sie gleich endgültig entsorgen können.

Treffen Sie bei jedem Stück eine Entscheidung

Beim Aufräumen entscheiden Sie für jedes Blatt und jede Unterlage sofort, was mit dieser passiert. Fassen Sie kein Stück zweimal an. Bei großen Stapeln von ungelesenen Fachzeitschriften können Sie es sich ganz einfach machen. Wenn Sie sie bisher nicht gelesen haben, werden Sie es auch nicht mehr tun. Entsorgen Sie alles, bis auf die aktuelle Ausgabe.

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