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14.08.07

Analog ist besser

Textdokumente auf USB-Sticks, Palm und Pipapo - Dave Terry ist Software Architekt und hat jede Menge digitaler Lösungen für Notizen ausprobiert. Und sich dann fürs Papier entschieden.

In einem ausführlichen Erfahrungsbericht bei DIYplanner.com erzählt Terry, wieso er sowohl für den Beruf als auch für sein Privatleben auf ordinäre Notizbücher setzt. Seine Gründe sind ganz ähnliche wie die von Paul Saffo und Stan James, über deren Moleskine-Liebe wir hier schon mal geschrieben haben:

  • Schneller Zugriff auf die Notizen durch die Chronologie
  • Die Möglichkeit, Diagramme und Skizzen sehr frei zeichnen zu können
  • Kein Akku, der leer wird
  • Besseres Erinnern durch händisches Zeichnen und Schreiben

Der fehlenden Suchfunktion setzt er einen selbsterstellten Index auf den hinteren Seiten seiner Notizbücher entgegen. Das klingt mühsam, dürfte aber ebenfalls das Erinnerungsvermögen an die notierten Inhalte stärken. Weitere "Hacks" ergänzen seine Notizbücher:

  • Er stempelt jede Seite mit einem Datumsstempel und schreibt Wochentag und Uhrzeit des Eintrages dazu.
  • Er notiert am Anfang des Tages die zu erledigenden Aufgaben mit Checkboxen zum Abhaken.
  • Bei Meetings hält er Startzeit und die Teilnehmer fest, ergänzt um einen phänomenal einfachen, aber extrem hilfreichen Trick: Auf einer kleinen Zeichnung des Konferenztisches aus der Vogelperspektive notiert er die Namen der Anwesenden, in der Reihenfolge wie sie um den Tisch herum sitzen. Vor allem bei Meetings mit neuen Gesichtern eine hervorragende Gedächtnisstütze.
  • Neben Skizzen zum Meeting schreibt er separat die "Action Items" auf, die sich für ihn ergeben - eine Liste neuer Aufgaben also.

Mehr zu Terrys System - inklusive Erklärung seiner zusätzlichen Farbcodes - im Originalartikel bei DIYplanner.com.

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