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15.12.07

Am Wochenende: Die MP3-Sammlung aufräumen

Die MP3-Sammlung sortieren - und danach aufgeräumt zuhören.Über die Zeit wächst eine MP3-Sammlung erfahrungsgemäß zu einer stattlichen Größe heran. Wer da nicht sorgfältig einordnet und beschriftet, verliert schnell einmal den Überblick, zumal man die Musikstücke oft aus verschiedenen Quellen bezieht. In diesem Fall kann mit einer gezielten Aktion wieder für Ordnung gesorgt werden.

1.Schritt:
Einheitlich einordnen und beschriften

Grundsätzlich ist es im Detail weniger entscheidend, wie Dateinamen für Musikstücke gewählt und wie diese in Ordner eingefügt werden, so lange dabei nur einheitlich vorgegangen wird. Ich stelle hier kurz vor, wie ich meine Ordner und Dateien benenne. Bessere Vorschläge gern in die Kommentare!

Für jedes Album erstelle ich einen eigenen Ordner mit folgender Beschriftung:

 

artist (jahr) - album

Für Sampler nehme ich va (various artists) als Bezeichnung für den Artisten. Die einzelnen Tracks benenne ich dann folgendermassen:

 

artist - year - album - nummer - titel

Bei Samplern beschränke ich mich auf

 

artist - titel,

da diese Songs ja meist bereits andernorts veröffentlicht wurden. Natürlich gibt es auch Sampler, die man besonders hervorheben möchte (z.B. einen Mix eines DJs oder bekannte Sampler-Reihen). Dort entscheide ich dann von Fall zu Fall, ob ich den Sampler wie ein Album beschriften möchte. Einzelne Musikstücke, die nicht zu einem Album gehören (oder wo ich nicht das ganze Album besitze), benenne ich wie die Tracks eines Albums (siehe oben). Sie erhalten jedoch keinen eigenen Ordner.

Verschiedene Tools können dabei helfen, Dateinamen automatisch aus ID3-Tags zu generieren. So spart man sich viel Zeit. Die Tags müssen aber zunächst einmal vervollständigt und vereinheitlicht werden. Mit zwei Programmen habe ich bisher sehr gute Erfahrungen gemacht: Einerseits mit Media Monkey, über das Marcel bereits berichtet hat. Eine Anleitung dazu findet sich bei Lifehacker, von wo auch einige der Tipps in diesem Artikel stammen. Die zweite empfehlenswerte Software ist Mp3tag, das in den Kommentaren zu Marcels Artikel aufgetaucht ist und auch im Buch von Moritz Sauer erwähnt wurde.

2.Schritt: Album Art ergänzen

Natürlich ist es nicht unbedingt nötig, zu jedem Album das zugehörige Cover zu haben. Ein gewisser emotionaler Wert ist dennoch damit verbunden, wie auch Rick Broida auf Lifehacker ausführt. Er benutzt ebenfalls Media Monkey dazu, Album Art mit den Musikdateien zu verknüpfen.

3. Schritt: Normalizing: Lautstärke abgleichen

Nicht alle MP3s haben die gleiche Lautstärke. Damit man während des Hörens nicht regeln muss, kann man die Songs abgleichen. Perfekt Resultate wird man dabei nicht erzielen, eine Verbesserung ist aber auf jeden Fall drin. Hier eine Anleitung, wie dies mit MP3Gain (oder MacMP3Gain für die Mac-Nutzer) gemacht werden kann.

4. Schritt: Backup und Musikplayer neu laden

Wer viel Zeit in seine Musiksammlung investiert hat, möchte auch längerfristig etwas davon haben. Daher empfehle ich, nach den gemachten Veränderungen umgehend ein Backup zu machen. Musikplayer wie der iPod müssen ebenfalls neu gefüllt werden, um auch dort in den Genuss der Neuerungen zu kommen.

P.S. zum Weiterlesen: Bereits im Sommer haben wir ein paar Anregungen zum Aufräumen von iTunes gegeben.

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