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27.07.07

Am Wochenende: Morgenroutine entwickeln

Das zweite Projekt fürs Wochenende: Diesmal geht es darum, eine Routine für den Morgen zu entwickeln. Das kann am Wochenende leichter sein, durchgehalten wird dann ab Montag.

Damit es nicht so schwerfällt, hilft es, sich die neue Routine nur für die nächsten zehn Tage vorzunehmen. Hat man die erstmal geschafft, kann man leichter die nächsten zehn Tage dranhängen.

Ein paar Anregungen für die Morgenroutine:

    • Früher aufstehen, wacher sein. Das muss nicht zwingend 5:30 Uhr heißen, sondern einfach: Früher als sonst; früher als es nötig wäre, um pünktlich zur Arbeit zu kommen. 30 Minuten früher zum Beispiel wirken wie ein Wunder im Gegensatz zum Stress, der üblicherweise die Zeit zwischen Aus-dem-Bett-quälen und Ins-Auto-(U-Bahn, Bus, ...)-quälen füllt.
  • Und was tun mit den 30 zusätzlichen Minuten? Zum Beispiel den ersten Kaffee (oder Tee) mit Ruhe trinken. Zu vermeiden ist: Mit rechts die Tasse greifen, einen Schluck trinken, mit links auf "Empfangen" klicken oder die Zeitung umblättern, Tasse abstellen, Tasche packen, Tasse nehmen, trinken, Schuhe binden, trinken, durch die Badezimmertür irgendetwas mit dem Partner / Kind / Mitbewoher klären, trinken, Tasse stehen lassen, die Wohnung verlassen. Stattdessen lieber: Mit der heißen Tasse auf den noch kühlen Balkon gehen, Frischluft zum Kaffee genießen. Ganz einfach, enorme Wirkung.
  • Mehr Zeit fürs Frühstück schadet auch nicht. Frische Beeren im Haus, die man in den Joghurt oder die Dickmilch mischen kann? Croissants vom Bäcker holen statt Pappdeckel-Toastbrot? Jetzt ist Zeit dafür.
  • Wieso immer nur vor dem Einschlafen lesen? Auch morgens liest es sich gut, zum Beispiel auf dem erwähnten Balkon, sofern der Ausblick von dort nicht ganz so prächtig ist.
  • Trainieren. Und wenn es nur zehn Liegestützen sind. Das bessere Gewissen gibt natürlich das morgendliche Joggen im Park, aber da wird es dann bald schon knapp mit den 30 Minuten.

 

Grundsätzlich sollte es eine eher angenehme Morgenroutine sein, die man sich ausdenkt. Es geht nicht darum, morgens unbedingt schon irgendetwas Wichtiges erledigt zu haben, sondern darum, besser, entspannter, vorbereiteter in den Tag zu starten.

Wie sieht Eure Morgenroutine aus?

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