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Ist eine Cyber Versicherung sinnvoll?

Sieben von zehn Unternehmen sind in den vergangenen zwei Jahren Opfer von Datendiebstahl oder Spionage geworden: Vor allem kleine und mittlere Unternehmen sind betroffen.

Herr Müller ist für Personalangelegenheiten in einem Handelsunternehmen für Arzneimittel verantwortlich. Regelmäßig öffnet er in seinem E-Mail Postfach PDF-Anhänge mit Bewerbungsunterlagen.

Doch diesmal will sich die Datei nach dem Download nicht öffnen. Herr Müller denkt sich erstmal nichts dabei - wohl ein technischer Fehler. Erst einige Tage später identifizieren IT-Spezialisten die vermeintliche Bewerbung als Schadsoftware, die unbemerkt ins Firmennetzwerk eingedrungen ist. Mittlerweile sind wichtige Daten vernichtet und vertrauliche Informationen und Patientendaten in fremde Hände gelangt. Die Schadsoftware hat sämtliche Daten im Netzwerk des Unternehmens verschlüsselt. Mitarbeiter kommen nicht mehr an Dateien, Termine und Kontakte.

Die Folge war eine mehrtägige Betriebsunterbrechung mit einem finanziellen Schaden im
sechsstelligen Bereich. Während IT-Spezialisten das Problem zu beheben versuchen, können die Mitarbeiter keine Bestellungen entgegen nehmen, keine Rechnungen schreiben, keine Auslieferungen durchführen. Email-Kommunikation mit den Kunden muss vorübergehend auf das Telefon verlagert werden. Leider funktionieren auch die IP-Telefone der Firma nicht mehr, welche mit dem Netzwerk verbunden sind. Die Mitarbeiter nutzen private Mobiltelefone.

Solche Szenarien spielen sich in Unternehmen immer häufiger ab. Eine Cyber-Versicherung deckt sämtliche Kosten und Schäden ab, welche aufgrund eines Hacker-Angriffs eintreten. Viele Unternehmer haben die Notwendigkeit der Absicherung von Cyber-Risiken noch nicht erkannt. Eine Brandschutz- und Sach-Inhaltsversicherung hat dagegen fast jedes Unternehmen. Doch was ist heutzutage tatsächlich das größte Risiko? Geben wir wirklich für die richtigen Versicherungen Geld aus?

CYBER-ANGRIFFE AUF 68% DER UNTERNEHMEN

Laut einer Studie des Digitalverbands Bitkom, für die 1.069 Sicherheitsverantwortliche und
Geschäftsführer repräsentativ befragt wurden, wurden in den letzten beiden Jahren über zwei
Drittel deutscher Unternehmen Opfer einer Cyberattacke. Bei fast der Hälfte der Unternehmen
wurde dabei ein Schaden verursacht.

Dazu zählen neben Datendiebstahl auch Wirtschaftsspionage und Sabotage. Der Schaden für die deutsche Industrie beläuft sich auf rund 43 Mrd. Euro. Zum Vergleich: Schäden durch Brände verursachen der Industrie pro Jahr circa 1,9 Mrd. Euro.

CYBER-RISIKEN KENNEN

Doch unter Cyber-Risiken versteht man nicht nur Hacker Angriffe. Vielfach sind es auch sog. „Innentäter“, die durch gezielte Eingriffe in geschützte IT-Systeme erheblichen Schaden
verursachen. Dazu zählen z.B. ehemalige oder gekündigte Mitarbeiter, die aus Vorsatz handeln. Auch gezielte Cyber-Attacken unter Wettbewerbern nehmen zu, denn es ist mittlerweile sehr einfach, die technischen Hilfsmittel dafür über das Darknet zu besorgen oder sogar einen Angriff (z.B. eine DDOS-Attacke) anonym zu beauftragen.

DATENSCHUTZ-GESETZE BEACHTEN

Nicht selten sind bei einer Cyber-Attacke Daten von Kunden, Lieferanten oder Mitarbeitern
betroffen. Durch die neue DSGVO, welche den Schutz personenbezogener Daten sicherstellen soll, sind Firmen bei Verstößen nun wesentlich schneller von Schadensersatzzahlungen bedroht und müssen Datenschutzverletzungen innerhalb von 72H der zuständigen Behörde melden. In vielen Fällen müssen auch die betroffenen Kunden unmittelbar informiert werden. Die Haftung gegenüber Dritten ist in einer Cyberschutzversicherung mit abgedeckt.

WAS KOSTET EINE CYBERVERSICHERUNG

Abhängig von der Branche, dem Umsatz und der Versicherungssumme gibt es diese schon ab 370€ im Jahr. Die Tarife der Versicherer unterscheiden sich hier maßgeblich. Deshalb sollten Unternehmen bei der Wahl eines geeigneten Tarifs verschiedene Deckungsbereiche prüfen. Für Unternehmen aus der Gastronomie ist das Risiko einer Cyber-Attacke auf das Kassensystem oder das Kreditkarten-Terminal nicht zu vernachlässigen. Wenn ein Dienstleistungsunternehmen seine Daten überwiegend in die Cloud ausgelagert hat, sollte auch der Ausfall des externen Dienstleisters durch einen Cyber-Angriff mit abgesichert sein. Einige Tarife bieten diese Option mit an.

Bildquelle cyberdirekt Mediendaten
Cyber Versicherung

ZUR CYBER-VERSICHERUNG IN 5 MINUTEN

Um verschiedene Anbieter und deren Tarife vergleichbar zu machen, bietet CyberDirekt
einen Vergleichsrechner für Cyber-Versicherungen an. Über die Website können die Angebote renommierter Versicherungsgesellschaften verglichen und die verschiedenen Bausteine bei Bedarf zu- und abgewählt werden. So gelangen Firmen einfach, schnell und leicht verständlich zu dem passenden Tarif für ihr Unternehmen und sind im Falle eines Cyber-Angriffes bestmöglich abgesichert.

In jedem Fall ist es wichtig, bei einem Schaden durch Hacker-Angriffe eine unkomplizierte und vor allem schnelle Hilfe zu erhalten. Deshalb enthalten alle Tarife von CyberDirekt eine 24 Stunden Notfall Hotline, über die sie 365 Tage im Jahr rund um die Uhr Hilfe anfordern können. Weiterhin werden schnellstmöglich nach einer Sofort-Analyse durch einen IT-Experten Maßnahmen ergriffen, der die wichtigsten Schritte zur Schadensbegrenzung einleitet.

Nach einem Hacker-Angriff ist es außerdem wichtig, Kunden und Geschäftspartner über den
Vorfall zu informieren. CyberDirekt bietet hier eine Krisen- und PR-Beratung durch Experten, während sich IT-Forensiker um die Wiederherstellung ihrer Daten und Systeme kümmern. Mit einer Cyber-Versicherung die über CyberDirekt abgeschlossen wird, sind Unternehmen nicht nur gegen den finanziellen Schaden abgesichert, der durch eine Betriebsunterbrechung und Kosten für die IT-Forensik entsteht, sondern auch bei Schadensersatzansprüchen, die aufgrund der Verletzung von Persönlichkeitsrechten entstehen, haftet der Versicherer.

Um die Wahrscheinlichkeit für einen Cyber-Angriff möglichst gering zu halten, bietet CyberDirekt außerdem ein kostenloses Trainingsprogramm für Mitarbeiter des Unternehmens an, dass über Gefahren und Angriffsszenarien aufklärt.

Denn ein ganzheitliches IT-Sicherheitskonzept enthält neben schneller Hilfe im Schadensfall auch präventive Maßnahmen.

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