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Vermögen

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Vom Insolvenzverfahren erfasst wird in der Regel das gesamte Vermögen des Schuldners zum Zeitpunkt der Eröffnung des Verfahrens, und das, was er während des Verfahrens hinzu erwirbt (§ 35 InsO).
Zum Neuerwerb gehören zum Beispiel Einkünfte, die eine natürliche Person aus einer beruflichen Tätigkeit nach der Verfahrenseröffnung bezieht, sowie Erbschaften und Schenkungen, die dem Schuldner während des Verfahrens zufallen (der Schuldner behält aber das Recht, Erbschaften auszuschlagen, § 83 InsO).
Nicht zur Masse gehören unpfändbare Gegenstände mit Ausnahme der Geschäftsbücher des Schuldners sowie der in § 811 Nr. 4 ZPO (Landwirtschaft) und § 811 Nr. 9 ZPO (Apotheken) genannten Sachen (§ 36 II InsO). Analog §§ 811a und b ZPO (§ 4 InsO) können aber höherwertige unpfändbare Sachen gegen geringwertige ausgetauscht und so zur Insolvenzmasse gezogen werden.


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