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Formulierung des Arbeitszeugnisses

Die Geheimsprache der Arbeitgeber

Ein Großteil der Arbeitszeugnisse beinhaltet laut Analyse eine "Leistungs-Endbeurteilung". Hierbei greifen viele Arbeitgeber auf diverse Floskeln und Redewendungen zurück, welche als sogenannter "Zeugnis-Code" – also eine verschlüsselte Leistungsbewertung – bekannt wurde. Hierbei handelt sich um Sprachformulierungen, welche auf den Schulnoten basieren, allerdings positiver dargestellt werden als sie wirklich sind.



"Sehr gut" hat demnach die Bedeutung, "der Arbeitnehmer habe den Erwartungen der Unternehmung in jeder Hinsicht, ebenso wie in besonderer Weise entsprochen oder ihre Leistungen haben unsere besondere Anerkennung gefunden oder mit den Arbeitsergebnissen waren wir stets und in jeder Hinsicht vollauf zufrieden".

Die Note "gut" kommt der Bedeutung gleich, "die Unternehmung war mit den Arbeitsergebnissen stets zufrieden".

"Befriedigend" heißt soviel wie "der Arbeitnehmer hat unseren Erwartungen voll entsprochen".

Die Note "ausreichend" kommt dem Anspruch gleich, "die Erwartungen der Unternehmung eben erfüllt zu haben".

"Mangelhaft" bedeutet im Klartext, der Arbeitnehmer "hat im Großen und Ganzen die Erwartungen der Unternehmung erfüllt".

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