<< Weitere Artikel zum Thema Marketing

Die besten Marketing-Strategien im Netz

Ohne eine gute Marketing-Strategie funktioniert heute kaum noch ein Business über einen längeren Zeitraum hinweg. Es geht stets darum, sich irgendwie im Bewusstsein der potenziellen Kunden zu positionieren, so dass die Zielgruppe dem Unternehmen eine Bedeutung beimisst. Im Online-Geschäft ist der Kontakt zur Zielgruppe so einfach wie nie zuvor. Die Adressierung sehr vieler potenzieller Kunden auf Knopfdruck hat jedoch den großen Nachteil, dass kein direkter Kontakt (Auge in Auge) mehr stattfindet. Auf diese Weise ist es schwerer, das nötige Vertrauen aufzubauen. Glücklicherweise existieren mittlerweile jedoch zahlreiche Marketing-Strategien im Netz, die sich genau diesem Problem widmen. Nachfolgend werden die 4 interessantesten einmal genauer aufgezeigt.

Abbildung 1: Influencer auf Video-Plattform sind heute kleine Stars mit einem großen Publikum - dies lässt sich gut zu Marketingzwecken nutzen - Quelle: @ Leon Bublitz / Unsplash.com

1. Content Marketing: Erst Expertise beweisen

Der Grundgedanke beim Content Marketing ist ganz einfach: Bevor ein Interessent gezielt umworben wird, muss dieser das nötige Vertrauen zum jeweiligen Unternehmen aufbauen. Um dies zu erreichen, werden zunächst kostenfrei entsprechende Inhalte in lockere Formate verpackt und online zur Verfügung gestellt. Dies kann auf ganz unterschiedlichen Wegen erfolgen:

  • Ratgeber und andere Artikel auf dem Unternehmensblog
  • Ein abwechslungsreich bespielter Social-Media-Channel (z.B. Facebook oder Instagram)
  • Ein eigener YouTube-Channel (oder ein anderes Video-Portal) mit entsprechenden Fachvideos

Für den Inhalt gilt dabei, dass dieser nicht nur informativ sein sollte, sondern auch einen gewissen Unterhaltungswert mit sich bringt. Wer Unterhaltung und Informationen geschickt kombiniert, bleibt im Gedächtnis der potenziellen Kunden. Hierbei kommt es allerdings auch sehr auf die anvisierte Zielgruppe an. Folgende Fragen spielen für den Content eine wichtige Rolle:

  • Wo bewegt sich die Zielgruppe im Netz?
  • Wie locker ist die Zielgruppe?
  • In welcher Art und Weise lässt sich das Thema des Contents am besten darstellen?
  • Welche Sprache benutzt die Zielgruppe?

Wer diese Fragen für sich beantwortet, kann am Ende zielgerichtete Inhalte bauen und sich bei der Zielgruppe in gewisser Weise einen Expertenstatus aufbauen. Die potenziellen Kunden trauen dem Anbieter zu, ihr Problem tatsächlich auf eine passende Art und Weise zu lösen.

2. Die Macht der Influencer nutzen

Das Influencer Marketing kann eine sehr große Macht entfalten, wenn es richtig eingesetzt wird. Der Grundgedanke ist dabei ebenfalls sehr einfach: Es existieren bereits Experten in bestimmten Bereichen, die von der Zielgruppe so wahrgenommen werden und ein hohes Vertrauen genießen. Diese Influencer sind jedoch nicht selbst als Anbieter am Markt tätig, sondern beschäftigen sich mit der Thematik auf verschiedenen Wegen:

  • Produkttests aus einer bestimmten Nische
  • Informationen und unterhaltende Inhalte, die zum passenden Bereich passen
  • Sehr offener Umgang mit der eigenen „Fangruppe“

Diesen Umstand können sich Unternehmen zu Nutze machen, indem sie zusammen mit dem Influencer ein Konzept erarbeiten, wie das eigene Produkt glaubhaft und sinnvoll von diesem präsentiert werden könnte. Gängige Möglichkeiten wären:

  • Test des entsprechenden Produkts
  • Erfahrungsbericht über die Nutzung einer Dienstleistung
  • Dauerhafte Nutzung bestimmter Produkte für die Erstellung der Influencer-Inhalte (z.B. bei technischem Equipment oder auch bei handwerklichen Tätigkeiten wie Kochen oder im DIY-Bereich)

Die Vorteile liegen dabei klar auf der Hand: Das werbende Unternehmen kann vom Vertrauen der Fans in den Influencer in hohem Maße profitieren. Dies sorgt für eine höhere Bekanntheit der Marke bei relevanten potenziellen Kunden und kann zudem die Conversion steigern. Dies erklärt auch, warum Influencer Marketing immer beliebter wird.

3. Zahlen und Emotionen – Freebies als Anreiz

Der Gedanke ist fast so alt wie der Handel selbst: Kostenfreie Angebote oder Rabatte helfen dabei, dass der Interessent sich zunächst einmal ein Bild machen kann. Löst das Angebot letztlich die Probleme der Zielgruppe, wird ein nicht unerhebliche Teil der „Probe-Kunden“ später auch zu zahlenden Kunden. Diese Form lässt sich online anhand einiger Beispiele erklären:

  • Kostenfreie Freispiele bei Online-Casinos: Ein Beispiel sind hierbei kostenfreie Freispiele, die mittlerweile einige Online-Casinos zur Verfügung stellen. Es gab so lange ausgiebige Diskussionen um vermeintlich unfaire Bonusbedingungen, dass einige Casinos die Zielgruppe anders adressieren. Sie sorgen dafür, dass die Interessenten sich zum Beispiel hier gratis Freispiele abholen. Dabei hoffen sie, dass die Spieler Gefallen finden und später weitermachen. Zusätzlich werden für zahlende Kunden anschließend auch noch weitere Rabatte kommuniziert, um das Angebot letztlich so verlockend wie möglich zu machen.
  • Neukunden-Boni bei Stromanbietern: Wer heute einen Stromvergleich durchführt, findet schnell besonders günstige Tarife. Dies liegt zu einem nicht unerheblichen Teil an den Neukunden-Boni, die einen Tarif im ersten Jahr schnell um 10-20% günstiger machen. Im zweiten Jahr wird dann jedoch der volle Strompreis fällig.
  • Freebies beim E-Mail-Marketing: Das E-Mail-Marketing basiert auf dem Fundament, die E-Mail-Adresse vom Nutzer freiwillig zu erhalten. Ist dies geschehen, lässt sich der Inhaber der Adresse zum entsprechenden Thema jederzeit kontaktieren und weiter an das eigene Unternehmen binden. Um die Adresse zu bekommen, werden auch heute noch oft Freebies eingesetzt, die kostenlosen Content enthalten. Dies sind meistens kleinere E-Books oder Checklisten, die dem Interessenten bei seinem Problem helfen können.

4. Affiliate Marketing – das eigene Vertriebsnetz

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, sich durch Affiliate Marketing ein eigenes Vertriebsnetz aufzubauen. Webseiten- und Blogbetreiber oder auch Personen mit beliebten Social Media Accounts sowie E-Mail-Listen können bestimmte Werbemittel einbauen und somit das entsprechende Produkt empfehlen. Bei einem erfolgreichen Verkauf erhalten diese eine Verkaufsprovision. Der große Vorteil an dieser Verkaufsmaßnahme liegt in der Tatsache, dass die Anlaufkosten gering ausfallen und später tatsächlich nur bei Verkäufen tatsächlich Kosten entstehen. Darüber hinaus lassen sich hierbei eventuell Ausgaben im Vertrieb einsparen, weil nicht mehr alle Kanäle gleichzeitig in der gleichen Intensität bespielt werden müssen, um potenzielle Kunden anzusprechen.

Abbildung 2: Affiliate Marketing ist eine große Hilfe dabei, den Vertrieb sprunghaft zu vergrößern - Quelle: @ Carlos Muza / Unsplash.com

Online-Marketing bietet auch heute ungeahnte Möglichkeiten

Das Online-Business bietet Unternehmen heute die Möglichkeit, so einfach wie nie zuvor mit der eigenen Zielgruppe in Kontakt zu treten. Doch diese Vereinfachung bringt das Problem mit sich, dass Nutzer heute nicht so leicht Vertrauen aufbauen, da kein direkter Kontakt mehr entsteht. Wer jedoch die richtigen Marketing-Strategien anwendet, findet Möglichkeiten, diese Probleme zu umgehen und kann das eigene Geschäft zu enormem Wachstum bringen.

Schlagworte zu diesem Artikel

Jetzt gratis anmelden und wir unterstützen Sie mit Informationen und aktuellen Lernangeboten!