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19.12.17

Trends der Zukunft

Digitalisierung der Logistik und Supply Chain

Logistik 4.0 - das bedeutet digital vernetzte Lieferketten unter Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechnologien. Dieser Prozess bedeutet Veränderung. Transparenz in der Supply Chain und damit verbundene automatisierte Arbeitsabläufe sind Beispiele. Bislang zeigt sich: Die Digitalisierung fordert eine Umstrukturierung von Unternehmen und individuelle Lösungsansätze. Darin liegen zugleich Chancen, die in Zukunft in der Logistik eine aktive Rolle zu spielen.

Quelle: Thinkstock.com © tiero

Die Transparenz der Supply Chain

Endkunden besitzen inzwischen einen wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung der Logistik. Schnelle Reaktionszeiten sind gefragt, um Leistung und Service der Logistik zu optimieren. Die Folge davon: Es bedarf gut funktionierender Schnittstellen, um die Teile der Wertschöpfungskette miteinander zu verknüpfen. Informationsaustausch und die Transparenz der Supply Chain sind notwendig. Das bedeutet, hierfür digitale Lösungsansätze zu finden. Voraussetzung dafür sind umfassende Sicherheitssysteme. Denn digitale Schnittstellen und Transparenz der Supply Chain bedeuten gleichzeitig Sicherheitsrisiken. Um diese zu umgehen, ist ebenfalls technisches und fachliches Know-how gefragt

Cloud-Technologie spielt bei der Abwicklung der Supply Chain eine wichtige Rolle. Mit ihrer Hilfe lassen sich digitale Infrastrukturen innerhalb der Logistik umsetzen. Der Vorteil: Cloud-Technologien sind flexibel und individuell an ein Unternehmen anpassbar. Wichtig ist dabei ein zentrales System, welches Unternehmen einen zeit- und ortsunabhängigen Zugriff ermöglicht. Das bedeutet mehr Flexibilität, schnellere Reaktionszeiten und erleichterte Kommunikation. So können Unternehmen intern sowie extern, beispielsweise in Verbindung mit Handelspartnern, agieren. Stellt sich die Frage: Wie lassen sich Cloud-Technologien einführen? Eine Lösung dafür sind externe Cloud-Anbieter. Diese bringen die notwendigen Sicherheits- und Supportleistungen meist mit. Das bedeutet für Unternehmen allerdings, einen wichtigen Teil digitaler Strukturen aus der Hand zu geben. Daher bildet die Etablierung eigener Cloud-Strategien einen zweiten Lösungsansatz. Das erfordert natürlich eine Anpassung der Personalstrukturen. Für die Umsetzung einer eigenen Cloud-Strategien sind auch eigene Fachkräfte notwendig, die diese entwerfen, umsetzen und aktualisieren sowie optimieren. Denn die Digitalisierung ist ein organischer und flexibler Prozess, was sich wiederum auf die Lösungsansätze auswirkt, mit denen Unternehmen dieser begegnen.

Herausforderungen für Unternehmen

Die Schwierigkeit für Unternehmen bleibt, herauszufinden, wie sich Digitalisierung individuell für diese umsetzen lässt.

Die größte Herausforderung für Unternehmen besteht darin, eine individuelle Digitalisierungsstrategie zu entwerfen und umzusetzen. Das bezieht sich zum einen auf das dafür notwendige Know-how. Zum anderen stehen Unternehmen pragmatischen Problemen wie dem Personalmangel gegenüber. Es gilt, Mitarbeiter zu finden, die das entsprechende Fachwissen für Digitalisierungsstrategien mitbringen. Damit stehen Unternehmen gleichzeitig unter Zugzwang qualifizierten Nachwuchs zu gewinnen. Hinzu kommen die Investitionen für entsprechende Weiterbildungsangebote im Unternehmen. Einen fatalen Fehler, den noch immer viele Unternehmen machen: das Warten auf Lösungsansätze. Technologie und Veränderungen der Wertschöpfungskette erfordern jedoch eine aktive Anpassung durch eigene Geschäftsmodelle. Die Digitalisierung muss fester Bestandteil der gesamten Unternehmensstrategie werden. Anders lässt sich deren Einfluss nicht begegnen.

Eine Möglichkeit, Ansätze für eine digitalisierte Umstrukturierung zu finden, ist die Einführung moderner Logistiksoftware. Ganzheitliche Logistiklösungen von Anbietern wie Ehrhardt + Partner bieten einen guten und einfachen Einstieg für eine digitalisierte Logistik. Sich auf bereits bestehende Lösungsansätze zu verlassen, ist allerdings keine ausreichende Strategie. Innovationsbereitschaft gehört ebenso dazu. Hierfür müssen Unternehmen bei den Vorteilen ansetzen, welche die Digitalisierung der Logistik mit sich bringt. Dazu zählen beispielsweise die gesteigerte Produktivität sowie die erleichterten Arbeitsabläufe. Die technische Erfassung von Nutzerverhalten bietet Chancen, künftig besser und schneller auf den Bedarf von Endkunden zu reagieren.

Chancen wahrnehmen und Risikobereitschaft zeigen

Unternehmen müssen aktiv auf die Digitalisierung der Logistik reagieren. Neben ersten Logistiklösungen, beispielsweise in Form von Software, gehören dazu individuelle Lösungsansätze. Das erfordert besonders die Bereitschaft, in die Rekrutierung sowie Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitern zu investieren. Nur so lässt sich das notwendige digitale Know-how für ein Unternehmen generieren. Zugleich begegnen sie damit wichtigen Risikofaktoren, wie dem Thema Sicherheit. Dabei bildet die Bereitschaft, dezentrale Entscheidungsstrukturen zu akzeptieren, einen wichtigen Teil künftigen Supply Chain Managements. Neben den digitalen Systemen bilden Sicherheits- und Personalmanagement daher die künftigen Herausforderungen der Logistik.

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