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17.08.10

Crashkurs für Gründer

The Founder Institute: Kommt aus dem Silicon Valley nach Berlin

The Founder Institute ist ein 4-monatiges Trainingsprogramm für Gründer und Nachwuchsunternehmer aus dem Technologiebereich. Gegründet wurde es von Serial Entrepreneur Adeo Ressi – Ziel ist es, talentierte zukünftige CEOs zu identifizieren und bei der Gründung nachhaltiger Technologieunternehmen zu unterstützten. Dabei vertraut man in den USA auf namhafte Mentoren wie Marc Pincus (Zynga), Michael Arrington (TechCrunch) oder Aaron Patzer (mint.com). Jetzt kommt das Founder Institute nach Deutschland: Am 10. September startet das erste Programm in Berlin. Interessierte können sich ab sofort bis zum 30. August bewerben.

Und so läuft das Programm ab: Die Trainingssessions finden einmal pro Woche am Freitagabend statt, so dass auch Studenten oder Berufstätige am Programm teilnehmen können. Drei Mentoren – darunter Dirk Weyel (Frogster Interactive Pictures AG), Sarik Weber (Hanse Ventures) oder Michael Brehm (VZ Netzwerke) – behandeln jeweils ein Thema pro Abend. Sie berichten von ihren Erfahrungen als Unternehmer und greifen den Teilnehmern in Rahmen von Workshops helfend unter die Arme.

Nach Abschluss des Programms werden alle Absolventen Teil des weltweiten Alumni-Netzwerkes des Instituts und profitieren weiterhin vom Know-how des Mentorenkreises. Neben Zugang zu Veranstaltungen und kostenlosen bzw. vergünstigten Leistungen der über 50 Partner, werden sie zudem beim Fundraising unterstützt, so dass eine faire Bewertung gewährleistet wird. Aus den viermonatigen Sessions gehen im Durchschnitt 20 bis 30 Start-ups hervor, an denen sowohl die Mentoren als auch die anderen Gründer jeweils mit kleinen Anteilen beteiligt sind.

"Innovation ist wichtig für die deutsche Wirtschaft, deshalb brauchen wir eine stärkere Start-up-Szene"

"Mit dem Founder Institute wollen wir Unternehmertum auf internationaler Ebene fördern. Innovation ist wichtig für die deutsche Wirtschaft, deshalb brauchen wir eine stärkere Start-up-Szene. Das FI gibt es seit 2009 und bis heute haben wir insgesamt 140 Firmengründungen aktiv unterstützt", erklärt Oliver Hanisch, der als Facilitator für den Aufbau des Instituts in Deutschland verantwortlich ist. "Unsere Vision ist es, weltweit 1.000 Gründungen pro Jahr zu initiieren. Nach USA und Singapur, sind wir jetzt in Europa auf Wachstumskurs und sehen Berlin als idealen Standort für den nächsten Start-up Hub", fügt Hanisch hinzu.

Interessenten können sich ab sofort hier für eine Schutzgebühr von 40 Euro für einen der limitierten Plätze im Programm bewerben. Für Bewerber, die eine Zusage erhalten, wird eine Teilnahmegebühr in Höhe von 900 Euro fällig, die alle organisatorischen Kosten des 16-Wochen-Programms abdeckt. EXIST geförderte Gründer können die Teilnahmegebühr, nach Absprache mit ihrer Universität, im Rahmen der Coaching-Förderung erstattet bekommen.

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