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23.10.13

GENERATION-D

Studenten pitchen Social Entrepreneurship-Projekte

Der bundesweite Ideen- und Start-up-Wettbewerb Generation-D richtet sich an Studenten aller Fachrichtungen und wird einmal jährlich von Studenten der Bayerischen Elite-Akademie veranstaltet. Gesucht werden Projekte, die zeigen, dass gesellschaftlicher Mehrwert und Wirtschaftlichkeit zusammenpassen. Die Bewerbungsphase ist bereits abgeschlossen und nun werden die sieben Finalisten am 8. und 9. November 2013 in München im Rahmen des Pitches versuchen, die Jury von ihrem Projekt zu überzeugen. Interessierte sind herzlich eingeladen.

Bereits seit 2008 findet der GENERATION-D einmal im Jahr statt. Aktuell steht die letzte Phase des Auswahlprozess an: Die sieben Finalisten, werden am 8. und 9. November ihre Ideen und Projekte in München pitchen. Die Jury besteht unter anderem aus Vertretern der Süddeutschen Zeitung, Allianz, A.T. Kearney und der Stiftung Marktwirtschaft. "Die Wirtschaft muss sich mehr denn je verändern. Und wer könnte dazu besser beitragen als junge Menschen? Sie stellen andere Fragen und geben andere Antworten. GENERATION-D möchte dabei helfen, dass die Ideen von morgen schon heute Wirklichkeit werden“, erklärt Ulrich Schäfer, Ressortleiter bei der Süddeutschen Zeitung, die Idee hinter GENERATION-D. Daher legt der Wettbewerb nicht nur Wert auf tolle Ideen, wie man die Gesellschaft in Deutschland (hierfür steht das D im Namen) verbessern könnte, sondern sucht vor allem realistische Lösungsansätze, die am Ende der Veranstaltung prämiert werden.

Preisgeld richtet sich nach den Zielen des Projekts

Damit die Ideen auf den Siegertreppchen auch wirklich realisiert werden können, erhalten die Gewinner ein Preisgeld von insgesamt 10.000 Euro. Dieses Jahr wird es jedoch keine festgeschriebene Verteilung des Preisgeldes geben, sondern um so nah wie möglich an der wirtschaftlichen Realität zu sein, müssen die Teilnehmer des Pitches genau darlegen, warum und wie viel Finanzierungshilfe benötigt wird. Das Preisgeld wird dann dementsprechend unter den ersten drei Gewinnern aufgeteilt. Darüber hinaus winkt die intensive Betreuung bei der Umsetzung der Projekte durch das Team von GENERATION-D und Umsetzungspartnern wie A.T. Kearney und die Social Entrepreneurship Akademie. Während der Veranstaltung findet zusätzlich eine kleine Ideen-Vernissage statt, bei der sich Teams aus vergangenen Wettbewerben vorstellen, berichten, was seit dem letzten Wettbewerb passiert ist und noch einmal die Möglichkeit haben, auf Investorenfang zu gehen.

Die Finalisten

Zu den Finalisten gehören unter anderem [v]ostel, die mit einem nachhaltig ausgerichteten Hostel den Tourismus in Berlin verbessern möchten. RetroBrain befindet sich ebenfalls unter den Finalisten und will mit einem interdisziplinären Ansatz den Umgang mit dem Altern und den damit verbundenen neurodegenerativen Erkrankungen verbessern. Hierfür soll die therapeutische Wirkung von Gamifizierung genutzt werden, also der Einsatz von spielerischen Mitteln, um die Aktivität älterer Menschen zu steigern. Ebenfalls im Gesundheitssektor verortet ist MetAppolic, die erste intelligente Gesundheitsapp für Typ-2-Diabetiker. Als ständiger Begleiter soll sie Patienten mit Ernährungsempfehlungen und Bewegungsvorschlägen zu Seite stehen. Die Online-Plattform FoodLoop will mit der dazugehörigen App den Lebensmittelmarkt aufmischen. Mit dem Tool können Händler hochwertige Lebensmittel nahe dem Mindesthaltbarkeitsdatum automatisiert zu einem reduzierten Preis anbieten. Das Prinzip bedient sich einem neuen Barcode-Standard, der immer häufiger verwendet wird und Zusatzinformationen wie Gewicht und Mindesthaltbarkeitsdatum erhält. Über die App können sich Konsumenten in Echtzeit über aktuelle Preisreduzierungen von Lebensmitteln ihrer Supermärkte informieren. Die Kasse erkennt den reduzierten Preis ohne Neuauszeichnung der Ware, unnötige Lebensmittelabfälle und -ausgaben werden reduziert.

Die Veranstaltung ist offen für alle Gründer und Interessierte. Um eine kurze Anmeldung per E-Mail an kontakt(at)gemeinsam-anpacken.de wird jedoch gebeten. Wer den diesjährigen Wettbewerb verpasst hat, kann sich natürlich auch schon heute Gedanken über Projekte von morgen machen, damit er den Einsendeschluss nächstes Jahr nicht verpasst. Weitere Informationen zum Wettbewerb finden sich hier.

Ein Beitrag von Thomas Kemp Google+

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