<< Themensammlung Gründung

06.04.16

Ratgeber

Tool-Tipp „Don’t Sleep“: So trickst man den Stromsparmodus des Computers aus

Am PC-Arbeitsplatz Energie zu sparen ist sinnvoll. Unsere dreiteiliger Stromspar-Ratgeber (Teil 1 | Teil 2 | Teil 3) zeigte Ihnen, wie Sie mit einfachen Mitteln Geld sparen können. Doch in manchen Situationen kann es ganz praktisch sein, wenn die automatisierten Energiespar-Optionen nicht zum Einsatz kommen. Hier hilft das kleine Gratis-Tool „Don’t Sleep“.


Don't Sleep (Bild: Screenshot / SoftwareOK)

Computer-Abschalten nicht erwünscht

Wenn man längere Zeit nicht am Computer arbeitet, geht ein Bildschirmschoner an, die Festplatte fährt herunter oder der Rechner wechselt gar gleich in den Standby-Modus. Was bei Inaktivität geschehen soll, kann man in den Energiespar-Einstellungen unter Windows definieren. Das ist gut so.

Aber manchmal ist der Wechsel in einen Ruhezustand kontraproduktiv. Zum Beispiel, wenn man sich von seinem Arbeitsplatz entfernt, um eine große Datei herunter zu laden. Möchte man das Automatische „Herunterfahren“ zum Stromsparen des Systems vermeiden, muss man dies in den Energie-Einstellungen deaktivieren und später dann wieder reaktivieren - ganz schön umständlich.

Mit „Don’t Sleep“ den automatischen Standby-Modus unterdrücken

Einfacher geht es, wenn man den erzwungenen Standby- oder Ruhe-Modus vorübergehend mit einem Klick deaktiviertn. Hierbei kommt das Freeware-Tool „Don’t Sleep“ zum Einsatz, das auf allen aktuellen Windows-Versionen läuft.

Das wenige Kilobyte große bzw. kleine Programm kann unter anderem von der offiziellen Webseite des Herstellers SoftwareOK.de heruntergeladen werden. „Don’t Sleep“ ist nicht nur klein, sondern auch sofort einsatzbereit. Es besteht aus einer Datei, die man aus einer Zip-Datei extrahieren muss. Eine Installation fällt aus, somit kann das Tool auch von einem USB-Stick gestartet werden.

Bildschirmschoner und Herunterfahren blockieren

Hat man „Don’t Sleep“ gestartet, werden ab nun die Windows-Optionen blockiert, die in den Checkboxen angegeben sind. Man kann frei wählen, ob der Standby-/Hybrid-Standby-Modus bzw. Ruhezustand deaktiviert werden soll, oder das Herunterfahren des Computers (was manche Programme auslösen). Auch die Aktivierung des Bildschirmschoners oder das automatische Ausschalten des Monitors werden bei dem kleinen Tool mit simplen Klicks vorübergehend unterbunden.

Wer seinen Arbeitsplatz verlässt und „Don’t Sleep“ aktiviert hat, muss aber nicht befürchten, dass sein Computer durchgehend läuft.

Das Freeware-Programm bietet dagegen einen praktischen Timer an. Damit stellt man ein, wann der Computer doch in den Ruhezustand versetzt oder gar ganz heruntergefahren werden soll.

Das ist praktisch, wenn man weiß, dass beispielsweise ein Download rund zwei Stunden dauert. So kann man „Don’t Sleep“ darauf programmieren, dass der Computer nach 2,5 Stunden (etwas Zeitpuffer sollte sein) ausgeschaltet wird.

Fährt man den Computer danach wieder hoch, ist „Don’t Sleep“ beendet und es gelten die üblichen Energiespar-Einstellungen. 

Jetzt gratis anmelden und wir unterstützen Sie mit Informationen und aktuellen Lernangeboten!