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03.12.14

Marketing-Mix für den Handel:

Preisstrategien für Online-Shops

Das Weihnachtsgeschäft ist eingeläutet – und mit ihm eine verheißungsvolle Zeit für die passende Strategie für den Shop im E-Commerce und im stationären Handel. Onlinehändler, die in der Vorweihnachtszeit besonders effektiv Kunden ansprechen wollen, sollten ihre Preisgestaltung im Auge haben. Denn smarte Preisstrategien können Ihren Umsatz deutlich steigern.

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Das Weihnachtsgeschäft ist eingeläutet – und mit ihm eine verheißungsvolle Zeit für die passende Strategie für den Shop im E-Commerce und im stationären Handel.

Onlinehändler, die in der Vorweihnachtszeit besonders effektiv Kunden ansprechen wollen, sollten ihre Preisgestaltung im Auge haben. Denn smarte Preisstrategien können Ihren Umsatz deutlich steigern.

Was und wo Kunden einkaufen, ist nicht einfach eine Frage des niedrigsten Preises. Unser Kaufverhalten wird von einer Vielzahl von Faktoren bestimmt – und wer einen Online-Shop betreibt, kann sich diese zu Nutze machen, um seine Verkäufe zu optimieren.

Preise in Relationen setzen

Ob ein Produkt als teuer empfunden wird oder nicht, ist davon abhängig, in welchem Kontext der Preis steht. Ein Armband, das 2000 Euro kostet, wirkt beispielsweise neben einem Model, das für 39 Euro zu haben ist, wie ein Luxusgut. Taucht das Angebot jedoch neben einem Armband für 9000 Euro auf, erscheint es beinah als Preisschlager. Da der Preis von vielen Kunden auch als Indikator für Qualität gelesen wird, scheuen viele absolute Niedrigpreise und wählen eher Optionen aus dem mittleren Preissegment.

Wunderwaffe Sale – Sonderangebote und Sparpotentiale ausweisen

Ob Weihnachts-Sonderangebote, Sommer- oder Winterschlussverkauf: Alleine das Wort "Sale" generiert Aufmerksamkeit und lockt potentielle Kunden zu reduzierten Artikeln. Ein verminderter Preis wird dabei nicht mit niederer Qualität in Verbindung gebracht – Kunden erkennen hier eine gute Gelegenheit, Geld zu sparen.

Die Macht der Preisgestaltung mit der Zahl 9

Unabhängig davon, wie hoch ein Preis ist, gibt es ein einfaches Mittel, um seine Attraktivität zu erhöhen: Man lässt ihn einfach auf 9 enden. So befremdlich das im ersten Moment auch ist, funktionieren tut es trotzdem. Studien belegen, dass eine 9 am Ende eines Preises den Verkauf fördert und bei Kunden besonders beliebt ist. Dies gilt sowohl für reguläre Preise als auch für Sonderangebote.

Black Friday - Das Weihnachtsgeschäft offiziell beginnen

Den Absatz Ihres Online-Shops können Sie auch dadurch ankurbeln, dass Sie das Weihnachtsgeschäft mit Sonderaktionen beginnen. Der – aus den USA stammende – Black Friday ist ein solches Beispiel: Hier wird traditionell am ersten Freitag nach Thanksgiving mit besonders attraktiven Angeboten und Rabattaktionen um die Gunst der Kunden geworben. Erdacht wurde diese Marketing-Aktion für den amerikanischen stationären Handel; mittlerweile beteiligen sich jedoch auch Online-Shops und Unternehmen hierzulande.

Cyber Monday - Startschuss für den Weihnachtsverkauf des E-Commerce

Da der Black Friday traditionell dem stationären Handel zugehörig ist, wurde explizit für den E-Commerce der Cyber Monday erschaffen: Dieser findet am ersten Montag nach Thanksgiving statt und läutet das Weihnachtsgeschäft für den Online-Sektor mit Sparangeboten ein. Händler wie beispielsweise www.teufel.de gestalten diese Aktion häufig auch länger als einen Tag lang und gewähren eine ganze Woche lang Rabatte.

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