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23.11.18

Die richtige Geschäftsidee

Möglichkeiten für den Start-Up Erfolg ausloten

Endlich eigene Ideen verwirklichen – was im ersten Moment verlockend klingt, ist ein herausfordernder Schritt. Besonders die ersten Jahre eines Start-Ups sind durchaus ein Risiko. Fehlplanungen führen immer wieder dazu, dass sich Gründer an ihrem Start-Up „verheben“ und mit einem massiven Schuldberg im Rücken die Segel streichen. Eine gute Geschäftsidee ist der erste Schritt und die Grundvoraussetzung für Erfolg.

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Wie stark ist die Konkurrenz am Markt? Haben deren Produkte vielleicht einige bessere Eigenschaften als das eigene Produkt? Nur zwei Fragen, welche Gründer auf ihre Agenda setzen müssen. Und es kommen noch einige andere Herausforderungen dazu. Viele der knapp 677.000 Unternehmer, die nach dem Statistischen Bundesamt 2017 ein Gewerbe angemeldet haben, haben zwar keine besondere Erlaubnis gebraucht. Fragen nach dem Geschäftskonto, einer Betreuung durch Steuerberater und Unternehmensversicherungen sollte sich jedoch jeder (Neu-)Unternehmer stellen.

Die Geschäftsidee – wo kommt sie her?

Zum Unternehmer kann (zumindest in der Theorie) jeder werden. In Deutschland gilt für viele Branchen und Berufe kein Erlaubniszwang. Ausgenommen sind davon unter anderem:

  • Ärzte
  • Rechtsanwälte oder
  • Steuerberater.

Allerdings – einfach aufs Gewerbeamt der Stadt gehen und den Gewerbebetrieb anmelden – ganz so einfach ist es natürlich nicht. Wer Gründen und Unternehmer werden will, braucht ein Konzept. Generell sind in diesem Zusammenhang unterschiedliche Herangehensweisen denkbar.

Auf der einen Seite ist der Einstieg in ein bestehendes Unternehmen oder dessen Übernahme zu überlegen. Der Vorteil: Hier gibt es im besten Fall bereits einen funktionierenden Betrieb mit eigespieltem Team und einer Kundenkartei. Die Herausforderung: Nicht alles im Unternehmen muss rund laufen. Das Thema Geschäftsidee spielt an dieser Stelle natürlich nur noch untergeordnet eine Rolle.

Für ein Start-Up rückt die Geschäftsidee in den Mittelpunkt. Doch woher kommt die Idee? Prinzipiell scheinen – zumindest auf den ersten Blick – einige Gründer in diesem Zusammenhang kreativer als der Rest zu sein. Diese Personengruppe schafft es, quasi am Fließband Ideen zu entwickeln und diese auch praktisch umzusetzen. Geschäftsideen entstehen oft aus alltäglichen Problemen heraus. Ein Beispiel ist das Berliner Start-Up „HALM“. Die Idee dahinter: Eine Alternative für Einweg-Strohhalme entwickeln – und damit Plastikmüll vermeiden. Als Lösung setzt das Start-Up auf das Material Glas.

Vom Alltag inspirieren lassen

Geschäftsideen entstehen oft dann, wenn clevere Köpfe im Alltag auf ein Problem stoßen und am Markt nicht sofort eine passende Lösung finden. Auf diese Weise sind bereits sehr viele Geschäftsideen entstanden. Soll heißen: Wer gründen will, geht immer mit offenen Augen durchs Leben. Und so tauchen sicher schnell Ideen auf, wie sich Probleme und Herausforderungen lösen lassen:

  • im Haushalt
  • beim Sport
  • im Büro
  • beim Weg zur Arbeit

Dabei muss es nicht zwangsläufig immer um ein Produkt zum Anfassen gehen. Seit Smartphones und Tablets boomen, sind sogenannte Cloud- und SaaS-Lösungen (Software as a Service) oder Apps und andere digitale Anwendungen der Ausgangspunkt vieler Gründungen.

Aber: Es reicht nicht, einfach irgendeine Idee zu haben. Zu den Kernansprüchen gehören:

  • Problemlösung
  • Machbarkeit
  • Einzigartigkeit.

Eine Geschäftsidee, mit welcher sich ein alltägliches Problem deutlich besser als bisher lösen lässt, verspricht Erfolg. Im Hinblick auf die Machbarkeit geht es um zwei Dinge: Die Geschäftsidee ist technisch sowie finanziell realisierbar und lässt sich skalieren.

Letzteres bedeutet, dass mit überschaubarem Aufwand eine deutliche Erhöhung des Absatzes/Umsatzes zu erreichen ist. Hintergrund: Sofern ein Unternehmen für den Ausbau seiner Umsätze in gleicher Weise Investitionen vorantreiben muss, wird daraus ein Nullsummenspiel.

Bleibt noch die Frage nach der Innovationskraft hinter dem Produkt/der Idee. Hier müssen Start-Ups nicht unbedingt das Rad neu erfinden. Manchmal genügt es schon, es einfach nur besser zu machen.

Was kommt nach der Idee?

Der „zündende“ Funke macht noch keine tragfähige Geschäftsidee. Im Gegenteil: Im ersten Moment ist die Idee wahrscheinlich noch etwas unreif. Damit basierend auf der Geschäftsidee wirklich ein tragfähiges Unternehmen aufgebaut werden kann, sind noch einige weitere Schritte zu berücksichtigen. Jeder Gründer muss im Detail darüber nachdenken, ob er die notwendigen Fähigkeiten für eine Selbständigkeit mitbringt und wie praxistauglich das Konzept am Ende ist – sprich die Geschäftsidee auch mal einem „Stresstest“ unterziehen.

Für Produkte bedeutet dies: Es ist in jedem Fall ein Prototyp notwendig, um Funktionsfähigkeit und Sicherheit zu testen.

Werden Idee und Unternehmenskonzept klarer, geht es darum, sich den Markt genau anzuschauen und einer detaillierten Analyse zu unterziehen. Hier ist herauszufinden, ob ähnliche Produkte (wenn vielleicht auch nicht in Deutschland) bereits existieren. Ganz wichtig ist in diesem Zusammenhang der Blick Richtung Markenrecht. Wird dies unterlassen, können sich daraus im weiteren Verlauf schwerwiegende juristische Hürden ergeben.

Vom Markt inspirieren lassen – und es besser machen

Die Geschäftsidee muss nicht immer eine vollumfängliche Eigenentwicklung sein. Wer sich als Gründer profilieren will, selbst aber keine Idee für ein von Grund auf innovatives Produkt hat, kann sich vom Markt inspirieren lassen. Doch handelt es sich hierbei nicht um den Diebstahl geistigen Eigentums und Plagiate? Ja, wäre es – wenn fremde Ideen einfach kopiert und nur neu gelabelt werden.

Sich vom Markt inspirieren lassen soll nicht heißen, einfach zu kopieren. Viel eher sollte es darum gehen, bekannte Produkte dahingehend zu beobachten, ob Schwachstellen offensichtlich sind – und diese zu verbessern. Oder es handelt sich um eine Idee, der Beobachter im Ausland über den Weg gelaufen sind und die sich in modifizierter Form auch in Deutschland realisieren lässt.

Aus dieser Vorgehensweise resultiert manchmal schlicht eine Verbesserung eines bestehenden Produkts oder einer existierenden Dienstleistung. Genauso gut ist es jedoch auch möglich, dass daraus eine ganz eigenständige Idee erwächst.

Fachmessen: Auch für (Vor-)Gründer interessant

Auf Fachmessen treffen Spezialisten und Publikum aufeinander. Welchen Wert haben Messen, wenn es um die Geschäftsidee geht? Der erste wichtige Punkt betrifft Vorgründer mit einer Idee im Hinterkopf. Fachmessen vermitteln Eindrücke, welche Dynamik der Markt in den letzten Jahren genommen hat – und ob es die eigene Idee inzwischen vielleicht doch schon gibt.

Fehlt es bisher an der Geschäftsidee, ist der Messebesuch eine mögliche Inspirationsquelle. Außerdem lässt sich dabei sicher der eine oder andere Kontakt knüpfen. Mit den Visitenkarten im Gepäck können die nächsten Schritte vielleicht etwas leichter werden. Ganz zu schweigen von der Tatsache, dass im Gespräch etwa der eine oder andere Hinweis auftaucht, was dem Markt aktuell noch fehlt. Neben speziellen Gründermessen sind auch Fachmessen in der jeweils angestrebten Branche interessant.

Achtung: Einfach wild losgründen wird schnell zum Bumerang. Im Raum steht die Frage, ob Branche und Produkt überhaupt zur eigenen Persönlichkeit passen. Gründer müssen Jahre am Ball bleiben, sich mit ihrer Idee/ihrem Produkt beschäftigen und sich immer wieder neu motivieren können. Auch das sollte beim Erarbeiten der Geschäftsidee berücksichtigt werden.

Marktlücken finden

Was lässt sich verkaufen? Eigentlich fast alles – solange es dafür eine Nachfrage gibt. Vorgründer, denen bisher noch die endgültige Idee fehlt, können sich regional und überregional umsehen und prüfen, in welchen Bereichen die Nachfrage nach speziellen Produkten besonders groß ist. Sofern hier Nischen sichtbar werden, könnte der angehende Gründer auf eine Marktlücke gestoßen sein.

Aber: Die Suche nach einer Marktlücke „ins Blaue“ ist alles andere als einfach und setzt einen gewissen Zeitfaktor voraus. Sinnvoll ist daher, der Analyse einige Überlegungen vorrausgehen zu lassen – etwa zum Marktsegment, das von Interesse ist. Eine Geschäftsidee wird sich dann schneller entwickeln lassen, wenn angehende Gründer einen gewissen persönlichen Bezug dazu haben.

Bestehende Produkte besser machen

Häufig wird eine Geschäftsidee als etwas völlig Neues betrachtet, das es bisher in dieser Form noch nicht gegeben hat. Den Markt komplett umkrempeln und mit der Idee durchschlagenden Erfolg haben – genauso sehen sich Gründer gern. In der Praxis ist dieses Ziel schwer zu erreichen. Es gibt für viele Anwendungen bereits entsprechende Produkte. Das Ganze also doch begraben?

Warum nicht einfach die Verbesserung eines bestehenden Produkts zum Gegenstand der eigenen Geschäftsidee machen? In der Praxis hat sich dieser Ansatz durchaus bewährt. Wie oft macht sich Frust breit, wenn verschiedene Produkte benutzt werden, deren Handling einfach zu umständlich ist, die in den Funktionen nicht weit genug gehen oder die einfach zu sperrig sind. Einfaches Beispiel: Beim Grillen im Sommer verdirbt die einbrechende Dunkelheit irgendwann den Grillspaß. Warum nicht die Herausforderung annehmen und ein Grilllicht entwickeln? Beim Öffnen des Deckels geht es an und leuchtet die Grillfläche aus.

Zugegeben – diese Idee gibt es schon. Allerdings lässt sich hier erkennen, wie schnell ein bestehendes Produkt verbessert und in seinen Funktionen oder der Bedienbarkeit erweitert wird. Der Vorteil: Wird sich auf die Innovation eines vorhandenen Produkts konzentriert, halten Gründer bereits eine gewisse „Substanz“ in den Händen, auf die man „aufsatteln“ kann und mit der sich am Ende effizienter arbeiten lässt.

Auf funktionierende Systeme setzen

Gründen heißt nicht automatisch, immer ein neues Produkt zu entwickeln. Auch bestehende Ideen können ihren Reiz haben – wenn dafür ein Markt existiert. Gerade im regionalen Maßstab bietet es sich an, über Alternativen zur „klassischen“ Geschäftsidee nachzudenken. Es geht um Franchise-Systeme. Letztere haben in der Vergangenheit zwar immer wieder beim Image gelitten. Sie allerdings pauschal von der Liste zu streichen, ist sicher ein Fehler. Es kommt vielmehr darauf an, sich bei der großen Auswahl an Franchise-Partnern nicht einfach vom Bauchgefühl leiten zu lassen, sondern alles mit Köpfchen auf Herz und Nieren zu prüfen.

Eine zweite Option ist der Einstieg als „neuer“ Chef in ein bestehendes Unternehmen. Übernahmen kommen dort in Frage, wo der bisherige Unternehmer – häufig aus gesundheitlichen oder Altersgründen – ausscheiden will. Hier kann sich beispielsweise für langjährige Mitarbeiter eine Chance bieten. Aber auch hier gibt es einige Besonderheiten zu beachten. Auf was kommt es im Detail an?

Vor- und Nachteile beim Franchising

Franchise ist vor allem aus dem Bereich der Gastronomie bekannt. Im deutschen Sprachraum hat sich dafür auch der Begriff des Konzessionsverkaufs eingebürgert. Im Kern steht hinter dem Franchise-Konzept die Idee, dass der Konzessionsgeber als Inhaber einer Marke/eines Unternehmens Dritten die Möglichkeit einräumt, die Marke zu nutzen. Dabei wird nicht einfach nur eine Konzession erteilt. Franchise heißt heute vielfach, dass der Konzessionsnehmer nicht nur unter dem Label des Konzessionsgebers operieren darf.

In der Praxis sind Franchise-Systeme so aufgebaut, dass der Konzessionsnehmer entsprechend zentraler Vorschriften ausgestattet wird – etwa in Bezug die Einrichtung der Geschäftsräume oder des Warenwirtschaftssystems. Konzessionsnehmer gehen im Gegenzug sehr weitreichende Verpflichtungen ein. So dürfen Produkte oft nur aus der Warenkette des Franchisegebers bezogen werden.

Vorteile des Franchise-Systems:

  • Schneller Markteintritt: Wer komplett bei 0 anfängt, muss sich den Markt erst noch „erobern“. Beim Franchise-System sieht die Situation anders aus. Hier profitiert der Konzessionsnehmer von der Bekanntheit der Marke und tritt in etabliertes System ein – was den Markteintritt spürbar beschleunigt.
  • Gebietsschutz: Konzessionsgeber haben Interesse an einer hohen Rendite. Aus diesem Grund liegt es in deren Interesse, Konzessionsnehmer nicht zu direkten Konkurrenten zu machen. Aufgrund dieser Tatsache existiert in vielen Systeme ein Gebietsschutz.
  • Warenwirtschaftssystem: Durch den Einstieg in ein Franchise-System binden sich Konzessionsnehmer im Regelfall an die Warenkette des Konzessionsgebers. Damit steht sofort eine ausgebaute Infrastruktur zur Verfügung, die alle wesentlichen Bereiche abdecken kann.

Nachteile des Franchise-Systems:

  • Franchisegebühr: Die Vergabe der Konzession ist mit der Zahlung einer Franchise-Gebühr verbunden. Diese kann im niedrigen zweistelligen Bereich liegen. Besonders kritisch sind Gebührenmodelle, die auf dem Umsatz basieren. Hier wird Ertrag in erheblichem Umfang abgeschöpft.
  • Imageverlust: In der Vergangenheit sind Franchise-Systeme immer wieder Gegenstand öffentlicher Kritik gewesen – auch wenn es mitunter nur einzelne Konzessionsnehmer betraf. Unter diesem Imageverlust leiden letztlich aber alle Konzessionsnehmer.
  • Unternehmerische Freiheit: Franchise-Systeme basieren auf einer sehr starken Bindung des Konzessionsnehmers an den Konzessionsgeber. Hierdurch wird die unternehmerische Freiheit teils deutlich beschnitten.

Unternehmen übernehmen

Eine Unternehmensübernahme ist keine klassische Gründung im eigentlichen Sinn. Wer sich für diesen Weg entscheidet, nutzt diverse Vorteile:

  • bestehendes Mitarbeiterkollektiv
  • aufgebaute Infrastruktur (Lieferkette)
  • Kundenkontakte

Natürlich ist auch hier mit Herausforderungen zu rechnen. Dazu zählt unter anderem das Image, welches vielleicht doch nicht immer optimal ist. Auch ist nicht sofort klar, wie das Betriebsklima aussieht. Kommt der neue Chef aus den Reihen der Belegschaft, stellt sich die Frage, wie Kollegen mit der neuen Führungsrolle umgehen.

Was kommt nach der Geschäftsidee?

Eine Geschäftsidee macht noch kein Unternehmen. Dieser Grundsatz wird immer wieder gern unterschätzt. Zwar ist sie Voraussetzung, die eigentliche Arbeit jedoch wartet auf angehendende Unternehmer, wenn sie sich wirklich zur Gründung entschließen. Als erster Schritt ist anzuraten, sich um den Businessplan Gedanken zu machen. Dieser umfasst wesentliche Elemente der Gründung und beschäftigt sich unter anderem mit:

  • Produktvorstellung
  • Markt- und Konkurrenzanalyse
  • Cashflow
  • Marketing usw.

Dabei sollte der Geschäftsplan nicht nur als grobes Gerüst verstanden werden. Es handelt sich um eines der zentralen Dokumente, welches das Unternehmen beschreibt und einen Fahrplan für wichtige Teilbereiche vorgibt. Mit dem Geschäftsplan wird die Vision vom Start-Up zum ersten Mal auch für Außenstehende greifbar.

Die Bedeutung geht noch darüber hinaus. Der Businessplan hat für das Einwerben von Mitteln – in Form von Bankkrediten oder Förderungen – einen großen Stellenwert. Zu den weiteren Schritten gehört:

  • die Wahl der Rechtsform
  • die Suche nach Geschäftsräumen
  • das Einwerben von Kapital
  • die Mitarbeitersuche
  • die Anmeldung des Gewerbebetriebs
  • ggf. die Eintragung in die Handwerksrolle

Der letztgenannte Punkt darf nicht unterschätzt werden. In Deutschland besteht zwar eine generelle Gewerbefreiheit. Aber: In Berufen oder Branchen mit einer besonders hohen Verantwortung ist die Ausübung eines Gewerbes – etwa als Anwalt – nur möglich, wenn entsprechende Voraussetzungen erfüllt werden. Es handelt sich hierbei um sogenannte erlaubnispflichtige Gewerbe.

Im Hinblick auf die Entscheidung für eine Rechtsform stellen Gründer die Weichen dafür, wie sie im Fall der Fälle „in die Pflicht“ genommen werden. Die Gründung als Einzelunternehmer ist recht einfach – macht im Gegenzug aber auch mit dem gesamten Privatkapital haftbar. Auf der anderen Seite können GmbH-Gesellschafter die Situation zwar entspannter sehen, müssen am Ende aber andere Hürden meistern.

Jeder einzelne Schritt bis zur Gründung ist wichtig und sollte ernst genommen werden. Unterstützung durch Profis kann nicht schaden. Dies können natürlich auch die als „Business Angels“ bezeichneten Investoren sein, die mit Kapital und Know-how aushelfen. Und auch wenn das Start-Up Form angenommen hat, ist es noch lange nicht an der Zeit, sich zurückzulehnen. Die Arbeit fängt nun erst richtig an.

Fazit: Es gibt Tricks zum Finden einer Geschäftsidee

Endlich der eigene Chef sein – überraschenderweise ist dies nicht unbedingt die vordergründige Motivation für Gründer. Laut einer PWC-Analyse steht für viele Unternehmensgründer die Geschäftsidee an erster Stelle. Mehr als zwei Drittel der Unternehmensgründer möchten ihre eigene Idee mit dem Start-Up verwirklichen. Die Überzeugung, dass aus der Idee tatsächlich ein Produkt und ein Unternehmen werden können, ist ein wesentlicher Antrieb zur Gründung.

Bis es allerdings soweit ist, muss diese Idee jedoch erst einmal gefunden werden. Viele Gründer begegnen ihrer Geschäftsidee dabei im Alltag. Sie stoßen auf ein Problem, dem noch eine Lösung fehlt. Auch die Verbesserung eines bereits vorhandenen Angebots kann ein starker Antrieb sein. Oder die angehenden Gründer sind im Ausland von einem Konzept so fasziniert, dass sie es auch in Deutschland ausprobieren wollen.

Einfach loslegen und durchstarten wird allerdings in den seltenen Fällen funktionieren – dafür existieren zu viele potenzielle Hürden. Was notwendig ist, um mit dem Start-Up erfolgreich zu sein, sind die Idee, ein solider Businessplan und natürlich ein gewisses unternehmerisches Geschick. Fehlt es daran, kann das Start-Up immer noch scheitern, auch wenn die Idee vielleicht wirklich vielversprechend ist. Wer hingegen alles durchdenkt und am Ende ein belastbares Geschäftsmodell aufbaut, kann letztlich auch die ersehnten Erfolge feiern.

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