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07.06.16

Hardware

Luxus-Laptops im Business

Sven Wernicke

Luxus trifft auf Hightech und Performance: Gemeinsam mit Porsche Design entwarf Microsoft einen ganz besonderen 2-in-1-Laptop für anspruchsvolle Business-Anwender.


Porsche Convertible von Microsoft (Bild: Microsoft)

Ein neues Surface Book?

Erstmals auf der Computex 2016, der größten Handelsshow Asiens, zeigte sich der Hybride aus Tablet und Netbook. Das 13,3 Zoll große Display lässt sich um 360 Grad drehen, sodass sich die Tastatur auf der Rückseite des Geräts befindet oder gar als Ständer dient. Noch nicht ganz klar ist, ob sich die Tastatur womöglich komplett entfernen lässt, um ähnlich wie beim Surface Book ein großes Tablet ohne Keyboard entstehen zu lassen.

Ungewöhnlich mutet zweifelsohne die Optik des Convertibles an, die erstaunlich dezent ausgefallen ist. Doch der graue Look wirkt edel, wertig und keinesfalls übertrieben – ideal also für die produktive Arbeit und den Geschäftsalltag. Entworfen wurde das gute Stück von Porsche Design, die eigentliche Hardware stammt von einem nicht näher genannten Hersteller, der auf einen aktuellen Intel-Prozessor und modernste Technik setzt.

Es ist davon auszugehen, dass ähnliche Highend-Komponenten wie bei besagtem Surface Book verbaut werden, eventuell kommt sogar schon die neueste Intel-Chipgeneration zum Einsatz.

Porsche Design und Hightech

Spannend außerdem: Der mobile Computer befindet sich in einem Metall-Body, was die Robustheit und den „Schick“-Faktor weiter erhöht. Zudem existiert neben regulären USB-3.0-Anschlüssen auch ein USB-Typ-C-Port, der zugleich zum Aufladen des Akkus benötigt wird.

Ein Zeichenstift darf übrigens nicht fehlen. Mit dem Pen wird man die neuen Funktionen nutzen können, die Windows Ink mitbringt. Das heißt: Mehr Komfort beim Verwenden des Edge-Browsers, beim Schreiben von Notizen oder beim Zeichnen.

Eingeführt werden die Neuerungen mit dem Anniversary Update von Windows 10, das für den Sommer erwartet wird und bei diesem Laptop gleich vorinstalliert ist. Unterstützt wird wohl auch Windows Hello 2.0, also die verbesserte Gesichtserkennung zum Login bzw. zur Authentifizierung.

Hoher Preis

Was wird das Porsche-Device von Microsoft kosten? Das ist leider noch nicht bekannt, da wohl mit der Veröffentlichung des 2-in-1-Systems erst im Winter 2016 zu rechnen ist.

Man kann davon ausgehen dass der Microsoft-Porsche-Computer nicht gerade günstig ausfällt, was allerdings nicht nur an dem Namen des renommierten Autoherstellers liegen dürfte, sondern auch an Verarbeitung und den Komponenten. 2.000 Euro und mehr sind bei bester Ausstattung nicht unwahrscheinlich. 

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