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19.09.13

deGUT 2013

Lernen von betterplace, tape.tv oder Wirkaufens

Am 25. und 26. Oktober 2013 findet auf dem ehemaligen Berliner Flughafen Tempelhof die 29. Ausgabe der deGUT statt. Über 130 Aussteller, mehr als 6.000 Besucher und spannende Referenten werden sich zu Themen rund um Existenzgründung und Unternehmertum austauschen. Zum Beispiel in Talkveranstaltungen auf dem „Marktplatz" der Messe, wo unter anderem betterplace-Mitgründerin Dr. Joana Breidenbach Einblicke in ihre Arbeit gibt.

deGUT-Repräsentanten Stephanie Renner und Conrad Fritzsch, tape tv (Bild: Copyright deGUT)

„Ein Unternehmen gründen und führen – die Leidenschaft, die dahinter steckt, kann niemand besser vermitteln als Persönlichkeiten, die diesen Weg erfolgreich gegangen sind“, heißt es auf der Website zur deGUT. Eine solche Persönlichkeit ist mit Sicherheit Dr. Joana Breidenbach, Mitgründerin der Spendenplattform betterplace.org sowie Gründerin und Leiterin des 2010 gegründeten Think-Tanks betterplace lab.

Welche Trends zeichnen sich in der digitalen Kommunikation ab und wie können sich Non-Profit-Organisationen und -Initiativen diese zunutze machen? Wohin entwickelt sich der Spendenmarkt und welche Chancen bietet das Web 2.0 für Fundraiser? Diesen Fragen geht die Kulturanthropologin Dr. Joana Breidenbach unter dem Motto „Digital für sozial" mit ihrem interdisziplinären Team nach.

betterplace entwickelt sich zur größten deutschen Internet-Plattform für soziales Engagement

Die Geschichte von betterplace begann mit einer Weltreise, die Joana Breidenbach mit ihrer Familie unternahm: „Wir haben unterwegs viele soziale Projekte kennengelernt und uns gedacht, dass die eigentlich einer viel breiteren Öffentlichkeit bekannt gemacht werden müssten, vor allem auch deutschen Spendern, die bislang nur die großen Hilfsorganisationen kennen."

Zurück in Berlin schlossen sich Joana Breidenbach und ihre Mann Stephan mit Gleichgesinnten zusammen und gründeten 2007 gemeinsam das offene Spendenportal betterplace.org, bei dem Organisationen und private Initiativen um Geld-, Sach- oder Zeitspenden werben können. Heute ist betterplace.org die größte deutsche Internet-Plattform für soziales Engagement.

Als Ansprechpartner für Hilfeprojekte fungieren Städtebotschafter in Berlin, Hamburg, Düsseldorf, Wiesbaden und seit Neuestem auch in Köln. Die betterplace-Städtebotschafter bieten auch kleineren Projekten in den jeweiligen Städten immer ein offenes Ohr und vor allem das nötige Know-how, um die riesigen Potentiale des webgetriebenen Spendensammelns zu nutzen. Bislang wurden bereits mehr als 10 Millionen Euro gespendet, als Hilfe für das Erdbeben in Haiti sind 750.000 Euro geflossen, Projekte in 147 Ländern profitieren von betterplace.

Transparenz heißt dabei die Maxime, wie Joana Breidenbach betont: „Wir erwarten von den Spendenempfängern, dass sie über unsere Plattform ganz konkret darüber informieren, wie die Mittel eingesetzt werden, so dass jeder Spender weiß, was genau mit seinem Geld passiert." Jede Spende wird von betterplace.org zu 100 Prozent weitergeleitet.

Sechs Repräsentanten der deGUT

Neben Dr. Joana Breidenbach werden fünf weitere Repräsentanten Einblicke in ihr erfolgreiches Unternehmen bieten, Tipps und Erfahrungen weitergeben und natürlich für Fragen zur Verfügung stehen. Mit dabei: Claire Davidson (URBANARA GmbH), Bülent Uzuner (BTC AG), Dr. Nikolaus Förster (impulse), Stephanie Renner und Conrad Fritzsch (tape.tv) sowie Christian Wolf (Wirkaufens).

Ein weiteres Highlight auf der 29. Ausgabe der deGUT ist mit Sicherheit die Prämierung der GründerChampions . Der KfW-Award prämiert ein Unternehmen aus jedem deutschen Bundesland, das nicht länger als fünf Jahre besteht und sich erfolgreich am Markt behauptet. Die 16 Landessieger qualifizieren sich zusätzlich für den Preis des Bundessiegers, der in drei Kategorien vergeben wird: „Innovation“, „Gesellschaftliche Verantwortung“ und „Kreativwirtschaft“. Alle Sieger werden auf den Deutschen Gründer- und Unternehmertagen ihre Geschäftsideen vorstellen.

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