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06.06.13

hy! Berlin

Glänzender Auftakt der hy! Berlin: Locca begeistert die Jury

Am Sonntag fand die Eröffnungsshow der dritten hy! Berlin im Radialsystem V statt: In ausgelassener Stimmung genossen die 150 internationalen geladenen Gäste aus digitaler Wirtschaft und Politik den Auftakt der Start-up-Konferenz. Den Gründerwettbewerb gewann das Wiener Start-up locca, das sich über ein Preisgeld von 30.000 Euro freuen kann.

Foto: Gregor Fischer (www.gfischer-photography.com)

Die Gründer der hy!, Aydogan Ali Schosswald und Hans Raffauf können zufrieden sein: Die Besucher kamen aus ganz Europa und den USA angereist, um an der gewohnt bunten und familiären hy!-Eröffnungsshow teilzunehmen. Neben Talkshow und Auftritt der Band von Vorjahresgewinner Evgeni Kouris, CEO von Toywheel, Timid Tiger, fand direkt zum Auftakt ein Gründerwettbewerb statt. Fünf Start-ups präsentierten ihre Ideen vor dem internationalen Publikum und der Jury. Das Wiener Projekt „Locca“ machte schließlich das Rennen.

„Es ist jedes Mal wieder spannend, neue, aufstrebende Unternehmer kennenzulernen und neue digitale Trends zu sehen. Mit so vielen klugen Köpfen auf einer Bühne und in den nächsten Tagen dann geschlossen mit 150 Vordenkern, kann man nur positiv in Richtung der weiteren Digitalisierung der europäischen Wirtschaft blicken. Wir freuen uns total locca als Gewinner unserer Start-up Competition in der hy! family zu begrüßen“, so Schosswald.

Locca: Finden per Knopfdruck

Locca ist ein Lokalisierungsdienst, mit dem Objekte der Wahl mit einem Sender versehen und über eine mobile App verwaltet werden können. Der Universal-Tracker spürt so z. B. Fahrräder, Schlüssel, die Kleinkinder oder die Hauskatze auf. Über GPS oder WiFi wird das gesuchte Objekt auf einer Karte im Smartphone angezeigt. Die Idee ist nicht neu, jedoch schlägt Locca die Konkurrenz in puncto Funktionalität, Anwendbarkeit und Preis. Unterstützt wird das Start-up von Emporia, einem Handyhersteller für Senioren. Das Lokalisierungsgerät für Fahrräder ist zusätzlich mit einer Sirene als Alarmanalage ausgerüstet und wird voraussichtlich im September auf den Markt kommen. Der Gründer Julian Breitenbach nahm den mit 30.000 Euro dotierten Preis des Telekom-Inkubators „hub:raum“ zusammen mit seiner Familie entgegen.

Neben dem Gewinner haben sich „Atooma“ auf der Bühne der hy! präsentiert. Mit der App lassen sich Einstellungen vordefinieren, die dann je nach Situation vom Smartphone ausgeführt werden. So stellt sich das Smartphone z. B. bei betreten des Arbeitsplatzes lautlos. Außerdem stellte Gründer Alexander Neskin aus Kiew sein „Petcube“ vor. Der mit Kamera und Laserpointer ausgestattete Roboter kann per Handy gesteuert werden und erlaubt dem Besitzer auch von der Ferne mit seinen Haustieren zu sprechen und zu spielen. „Vuboo“ verbindet Fußballfans und erlaubt es ihnen, sich vor dem Fernseher virtuell über das Spiel auszutauschen. Yuval Kaminka aus Israel präsentierte mit „Joytunes“ eine virtuelle Tastatur, die dabei hilft spielerisch Instrumente zu erlernen.

Nach der Eröffnungsveranstaltung folgte für die 150 hochkarätigen Branchengrößen, u. a. dabei der 33-jährige YouTube-Gründer Jawed Karim und Chris Barton von Shazam, der zweitätige, geschlossene Summit. Ziel der hy! ist es, die kreative Digitalisierung der europäischen Wirtschaft voranzutreiben. Seit 2013 unterstützt die Axel Springer AG die Veranstalterfirma hyvent GmbH.

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