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01.07.13

WELLTHY

Einfach gesund leben

Timo Switalla treibt viel Sport, ernährt sich gesund – und lebt gerne in Großstädten. Vorlieben, die er nie richtig miteinander vereinbaren konnte. Dann fand er heraus: Vielen Anderen scheint es genauso zu gehen. Und der Herzblutunternehmer erkannte schnell: Wo unbefriedigte Bedürfnisse, da ein Geschäftskonzept. Das Ergebnis: WELLTHY – Bodyweight-Training trifft Vitalküche trifft Fitness- und Gesundheits-Akademie. Und noch 2013 soll das Konzept den Alltag vieler körperbewusster Berliner in zentraler Location treffen.

Timo Switalla, Gründer von WELLTHY

„Ich habe lange Jahre in Hamburg gelebt, in ausländischen Metropolen und jetzt seit fast sechs Jahren in Berlin. Und es ist einfach ungeheuer schwierig in Großstädten jeden Tag einen gesunden und bewussten Lifestyle zu pflegen“, erklärt Herr Switalla. „Fastfood oder überteuerte Lifestyle-Küche sind meist die kulinarischen Alternativen. Dann abends ins Fitnessstudio und wie tausend andere mit dem Stöpsel im Ohr einsam vor sich hin sporteln – das macht keinen Spaß“, fügt er hinzu.

Herr Switalla liebt Essen wie bei Muttern. Regionale, saisonale Produkte ohne Nouvelle Cuisine Chichi – Grünkohl im Winter, Spargel in der Spargelzeit, Pilze im Herbst. Und auch beim Sport mag er es einfach. Statt komplexer Geräte nutzt er den eigenen Körper: Er hat die Bodyweight-Trainingsmethode für sich entdeckt, bei der ausschließlich das eigene Körpergewicht als Widerstand genutzt wird. Beides, Essen und Sport, macht er am liebsten gemeinsam mit anderen, denn Herr Switalla ist ein kommunikativer Mensch, dem Gemeinschaft und Austausch wichtig sind.

Zusammenbringen, was zusammen gehört

Die Antwort auf die Frage, wie all das im Alltag miteinander vereinbar sein soll, lautet: WELLTHY. Dahinter verbirgt sich ein Urban Life Concept – die Idee, Sport und Ernährung wieder natürlicher zu gestalten und in das tägliche Leben so zu integrieren, dass es ohne übermäßigen Aufwand für jeden machbar wird und trotzdem bezahlbar bleibt.

Gemeinsam mit Ernährungs- und Sportwissenschaftlern, Köchen und Trainern entwickelte Herr Switalla ein umfassendes Angebot, das schon bald in Berlin einer breiten Öffentlichkeit zugänglich sein wird. Das Fitnessprogramm: Training nicht alleine an Fitnessgeräten in Begleitung eines Handtuchs, sondern gemeinsam mit anderen unter Anleitung eines fachmännischen Trainers. Das Menü: Weder Fastfood noch Haute Cuisine, sondern gesunde, regionale Lebensmittel, die nicht aus der Ferne importiert oder durch Gentechnik poliert worden sind. Das Know-how: Kein Punktesystem oder Kohlenhydrate-Verbot, sondern fundiertes Wissen im Bereich Ernährung und Fitness, das in Seminaren vermittelt und in einer Online Community, Well-C, ausgetauscht wird.

Der lange Weg der Realisierung

Für Herrn Switalla sind ausreichend Sport und gesunde Ernährung keine Lifestyle-Statements, sondern Grundlage für die Gesundheit von Körper und Geist – von elementarer Bedeutung für jeden! Die Umsetzung der Idee WELLTHY war für ihn eine Herzensangelegenheit; bei der Finanzierung seines Unternehmens war es ihm wichtig, langfristige Partner zu finden und keine bloßen Investoren, denen es ums schnelle Geld geht. „WELLTHY ist keine Cah Cow“, so Herr Switalla. Und im Interview mit MediaPlanet erläutert er: „Bei einer Vielzahl der heutigen Start-up-Finanzierungen geht der Trend zu IT, kurzfristigen Beteiligung und einem schnellen Exit. Das wollen wir nicht. Wir suchen nach Partnern, mit denen wir nachhaltige Synergien schaffen.“

WELLTHY wird mit Unterstützung von Business Angels, die von dem Konzept überzeugt sind, auf die Beine gestellt. Herr Switalla hofft zudem auf Fördergelder der Investitionsbank Berlin (IBB) und der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zählen zu können und will die aktuellen politischen Bemühungen, Berlin zu dem deutschen Gesundheitsstandort auszubauen, als Momentum nutzen.

Today Berlin, tomorrow ...

... vielleicht nicht gerade die ganze Welt, aber nach der Pilotierung in Berlin ist vorgesehen, WELLTHY in weiteren deutschen Großstädten zu etablieren und eventuell auch zu internationalisieren. Doch erst mal gilt es in Berlin, eine passende Immobilie zu finden. Und zwar mitten im Leben, um den Berlinern die Möglichkeit zu eröffnen, einfach gesund zu leben. 

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