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17.12.14

Das Problem sitzt vor der Tatstatur

Die Attacke aus dem Netz – worauf Unternehmen jetzt achten sollten

Firewalls, Virenschutzprogramme – und doch haben viele Firmen immer wieder mit Schädlingen auf den Computern und im Netzwerk zu tun. Was lässt sich dagegen tun?

Schädlinge aus dem Netz© aetb - Fotolia.com

Egal, womit Ihr Unternehmen Geld verdient: Computer, die mit Viren oder Trojanern verseucht sind, verursachen Probleme. Besonders schlimm wird die Situation, wenn Ihre Kunden davon direkt betroffen sind, aber auch im eigenen Büro sind solche Schädlinge ärgerlich genug. Und richtig rätselhaft wird es dann, wenn man vermeintlich alles getan hat, um die Datensicherheit im System zu gewährleisten: Eine Firewall ist installiert, ein Virenschutzprogramm ebenfalls, außerdem achten Sie stets auf die neuesten Sicherheitsupdates für Ihr Betriebssystem – also wie kommen immer noch Schädlinge in Ihr System?

Das Problem sitzt vor der Tatstatur

Die Antwort ist meist einfacher, als Sie glauben: Es sind die Nutzer der Computer, die unwissentlich das Problem verursachen. In den meisten Unternehmen werden Computer als Allzweckwaffe eingesetzt, neben der Arbeit läuft die tägliche Bürokommunikation ebenso darüber wie der Besuch von Social-Media-Plattformen in der Mittagspause oder der kurze Blick auf Videos bei Youtube. Und genau dort verstecken clevere Hacker heutzutage ihre Viren und Trojaner. Längst ist das Hauptproblem nicht mehr Windows, obwohl auch dort immer wieder Sicherheitslücken gefunden werden. Stattdessen gelangen die Viren jetzt über Standard-Programme wie beispielsweise Java oder Videoplayer auf die Festplatten der Computer und verhalten sich dort manchmal sogar eine ganze Weile eher unauffällig, bis sie aktiv werden. Und dann ist der Schaden bereits entstanden.

Schutz und Schulung von Profis

Doch das ist vermeidbar, indem Sie zwei Dinge beherzigen: Zum einen brauchen Sie das für Ihre Bedürfnisse perfekt abgestimmte Virenschutzpaket, zum anderen müssen Ihre Mitarbeiter wissen, was ungefährlich ist – und was nicht. Für den angepassten Schutz sollten Sie sich mit einem IT-Profi zusammensetzen und beraten lassen, welche Software für Ihr Unternehmen die maximale Sicherheit bieten kann. Und Ihre Mitarbeiter können Sie mit einer speziellen Schulung für die Gefahren sensibilisieren, die in vermeintlich harmlosen Email-Anhängen oder lustigen Filmchen auf Facebook und Co. lauern können. Denn eines ist klar: Auf einem Computer, der nicht genutzt wird, finden sich in der Regel keine Schädlinge -  es ist der täglich Gebrauch, der Viren und Trojaner ins System holt.

Welche neuen Datensicherheit im System , können Sie darüber hinaus immer aktuell beispielsweise auf www.germansicherheit.de nachlesen, eine Seite, die sich auf Nachrichten zur IT-Sicherheit spezialisiert hat.

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