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19.06.07

Erste Live-Shopping-Plattform am Ende

Cyberport.24 zu Grabe getragen

Nachdem Live-Shopping-Plattformen in jüngster Vergangenheit wie Pilze aus dem Boden geschossen sind, schließt nun die erste auch schon wieder ihre Pforten. "Mit dem heutigen Tage beenden wir die Existenz unserer Live-Shopping-Plattform Cyberport.24", geben die Macher des Portals bekannt.

Cyberport.24 schließt seine Pforten.

Dieser Schritt sei dem Cyberport.24-Team nicht leicht gefallen, schließlich seien die letzten Monate eine wertvolle Zeit gewesen, in der man zahlreiche positive wie auch negative Erfahrungen gesammelt habe. Als es dem Ende entgegen ging, hätte man konstant 2.000 Gäste täglich auf Cyberport.24 begrüßen können, bei denen man sich auch herzlich bedanken wolle.

Zu den Gründen äußert sich Sven Kaulfuß im Unternehmensblog: "Letztendlich durften wir bei Cyberport.24 oftmals nur die Kuchenkrümel vermarkten, der Kuchen selbst indes wurde an anderer Stelle verspeist."

"Doch neben der Beschaffungsproblematik gab es noch einen weiteren, entscheidenden internen Problemkern: Werbung!"

"Neben den internen Problemfeldern stellt man sich natürlich auch die Frage, ob ein solches Konzept in Deutschland überhaupt eine Chance hat. Der Deutsche an sich überlegt sich in Zeiten der „Geiz ist geil!“-Mentalität eine Anschaffung sehr gründlich; ein spontaner Kauf ist somit sehr ungewöhnlich und selten."

"Ich habe mir diese Entscheidung nicht leicht gemacht, das möchte man mir bitte glauben. Die Alternative wäre gewesen, Cyberport.24 auf heutigem Niveau weiterlaufen zulassen. Doch das ist mir eindeutig zu wenig!"

Aber keine Angst - viele Erkenntnisse und Ideen, die man bei Cyberport.24 realisiert habe, werde man so oder in abgewandelter Form demnächst bei Cyberport wieder finden. Cyberport.24 mag gestorben sein, doch die Idee dahinter lebe in den Beteiligten weiter, versprechen die Cyberport.24-Macher.

© 2007 förderland

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