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19.11.10

Neuvorstellung

Berliner Start-up tasqade stellt seine Online-Projektmanagement-Plattform vor

Mitte der Woche ging eine neue Software-as-aService (SaaS)-Lösung online. Verantwortlich zeichnete ein Berliner Start-up namens tasquade. Wie sich die Software anfühlt und wer dahinter steckt, erfahren Sie hier!

Online-Projekt-Management ist nicht mehr unbedingt eines der großes Rätsel der Geschäftsmodell-Entwicklung - der Markt, zumindest international scheint gesättigt, der Proof of Concept ist erbracht und die Stulle ist gegessen. Denkt man. Ein junges Berliner Start-up namens tasquade (eine Mischung aus "task" und "cascade"?) hat sich dennoch an ein eigenes Produkt gewagt - schauen wir doch einmal, ob es mit anderen Lösungen mithalten kann.

Zuerst einmal der große Wettbewerbsvorteil von tasqade: Es ist auf Deutsch. Dieser Aspekt ist nicht zu unterschätzen, vor allem, weil sich die guten Online-Projektmanagement-Tools qualitativ nicht viel geben. Da zählt jedes Quäntchen.
Im Aufbau und in der Gestaltung knüpft tasqade an viele andere Web 2.0-Lösungen an und tut gut daran: ein ordentliches Feedback-Formular; ein liquides Design mit vielen Verläufen, Icons und Schaubildern; eine Hilfe-Seite, Referenzen, Tour, Feature-Liste - nichts fehlt, selbst die Lizensierung entspricht erprobten Online-Geschäftsmodellen aus den Staaten: 30-Tage Testversion, Basisversion gratis zum Mitarbeiten an bereit angelegten Projekten, Pro-Version für 15 Euro im Monat und eine Team-Version für 25 Euro.

Was kann das Tool?

Den Benutzer erwarten die üblichen Instrumente, die zum Quasi-Standard von Projektmanagement-Tools gehören: Benutzer anlegen, Aufgaben erstellen und timen, Aufgaben verteilen, Unteraufgaben erstellen und zukünftig auch Dokumenten-Sharing.

Eine richtig nette Idee ist das Speichern von Projektvorlagen - so kann der User Abläufe, die sich als geeignet herausgestellt haben, als leere Vorlage abspeichern, so dass sie für ähnliche Aufgaben wieder verwendet werden können. Ebenfalls sinnvoll ist die Verknüpfung von Aufgaben, so dass man stets den Überblick darüber behält, welche Dinge als nächstes anstehen.

Was man noch besonders bei tasqade herausstellen muss, ist die übersichtliche Benutzerführung: Nahezu alle Funktionen erschließen sich von selbst und der Benutzer wird nicht mit einem Überangebot an Funktionen überladen. Hier und da tauchen zwar noch kleine Bugs auf, die die Nutzung aber nicht wesentlich behindern.

Wer steckt dahinter?

Das Gründerteam hinter tasqade umfasst drei Posten: Stephan Eyl, der für das Produktmanagement eingeteilt wurde, Nicolas Kanitz, der die IT managt und Sebastian Jung, der sich mit den Zahlen und dem Vertrieb herum schlägt. Alle drei präsentieren sich auf der Website in smartem Web 2.0-Outfit mit offenem Hemdkragen. Ihren Aufgaben scheinen die Gründer gewachsen zu sein, wenn man sich das ausgereifte Produkt anschaut. Zwei der Team-Mitglieder kommen beruflich aus der Unternehmensberatungs-Ecke - besitzen also einen glaubwürdigen Hintergrund, wenn es um Projektmanagement geht.

Nun, nach dem geglückten Launch steht für das Team der Vertrieb und das Marketing an: Wie kommen Kunden auf die Plattform? Wie begeistert man größere Unternehmen für die Software? Wie optimiert man die Benutzerführung und das Monatarisierungsmodell? Wir bleiben dran und sind neugierig, wie es mit tasqade weitergeht!

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