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11.06.15

Geschäftskontakte

6 Tipps wie Sie sich die Namen Ihrer Businesspartner einprägen

Ein gutes Gedächtnis ist Gold wert in der Geschäftswelt – Businesspartner und Kunden fühlen sich wertgeschätzt, wenn man sie beim zweiten Meeting nicht mit leerem Blick anstarrt, nur um sich dann schließlich doch wieder nach ihren Namen erkundigen zu müssen. Hier einige Tipps, wie Sie Ihrem Namensgedächtnis auf die Sprünge helfen.

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Handshake zwischen Tür und Angel, das ist übrigens Herr Müller und weiter geht's zu brennenderen Fragen nicht wenige haben da ihre liebe Mühe, sich im Anschluss an ein Gespräch an den Namen ihres Gegenübers zu erinnern. Ein Versäumnis, das auf Dauer das Verhältnis zu Kunden und Geschäftspartnern erschweren kann. Die gute Nachricht: das Gedächtnis lässt sich trainieren. Mit den einfachen Tricks, die Entrepreneur seinen Lesern ans Herz legt, fällt es deutlich leichter, Namen im Kopf zu behalten.

1. Hören Sie zu

Klingt selbstverständlich, ist es aber nicht. Wer aufmerksam hinhört, wenn sich jemand vorstellt oder von anderen beim Namen genannt wird, erinnert sich später auch besser. So einfach ist das. Es lohnt sich also, einen Moment Konzentration walten zu lassen – selbst dann, wenn eigentlich dringendere Fragen auf der Zunge brennen.

2. Say my name

Was man einmal laut ausgesprochen hat, bleibt leichter im Gedächtnis. Daher kann es hilfreich sein, Ihren Gesprächspartner wiederholt mit seinem Namen anzusprechen. Die Informationen werden auf diese Weise besser im Gedächtnis verankert.

3. Thematisieren Sie Namen

Ein Kommentar zu einem neu gelernten Namen, erleichtert es, sich später an diesen zu erinnern. Hier reicht es schon aus, sich z.B. nach der Schreibweise zu erkundigen. Lehnen Sie sich jedoch nicht zu weit aus dem Fenster. Der Ausruf "Müller! Was für ein wundervoller Name!" hilft Ihnen zwar dabei, sich an Herr Müller zu erinnern, wird von ihrem Gegenüber aber vielleicht eher skeptisch aufgenommen.

4. Stelle Sie Assoziationen her

Prägen Sie sich den Namen Ihrer Geschäftspartner gemeinsam mit den Informationen ein, die Sie über sie haben. Zum Beispiel: Herr Müller, der zwei Töchter hat. Oder bringen Sie ihn in Gedanken mit anderen Müllers in Verbindung, die Sie kennen.

5 . Verbinden Sie Gesichter mit Namen

Ein weiterer Trick besteht darin, sich während des Gesprächs das Gesicht des anderen genau einzuprägen und markante Eigenschaften mit dem Namen in Verbindung zu setzen. Herr Müller mit dem prominenten Kinn. Diese Assoziationen dienen im Stillen dazu, den Wiedererkennungseffekt bei Ihnen zu erhöhen. Weniger ratsam ist es, die visuellen Assoziationen als Spitznamen zu etablieren.

6. Lesen Sie den Namen

Dort, wo Namensschilder verwendet oder Visitenkarten ausgetauscht werden, kann auch der Schriftzug eines Namens dazu beitragen, diesen besser im Gedächtnis zu bewahren. Lesen Sie während der Unterhaltung immer wieder den Namen Ihres Gegenübers und verbinden Sie ihn auf diese Weise mit dem Gesicht, das sie vor sich haben.

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