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Ausgründung aus einem Unternehmen

Immer wenn sich Teile oder eine Abteilung eines bestehenden Unternehmens selbstständig machen, spricht man von einer Ausgründung.

 

Dies kann verschiedenste Gründe haben:

  • Aufgaben (zum Beispiel Buchhaltung, Marketing, Versand) effektiver organisieren, 
  • Kosten sparen 
  • Führungskräfte motivieren, die intern keine Aufstiegschancen mehr sehen
  • Mobilisierung zusätzlicher Innovationen (zum Beispiel durch Fördermittel für das neue Unternehmen)

Bei einem wirtschaftlichen Ableger handelt es sich dabei aus rechtlicher Sicht um eine spezielle Firmenneugründung eben durch Ausgliederung eines Teiles aus einer bestehenden Firma, etwa in Form einer Tochtergesellschaft oder auch eines eigenständigen Unternehmens (eventuell aber innerhalb des Konzerns) Dieser Vorgang wird auch internes Outsorcing bezeichnet.

Als Ausgleich erhalten die Anteilseigner der bestehenden Mutterfirma häufig kostenlose oder vergünstigte Anteile der neuen Firma oder entsprechende Bezugsrechte auf Anteile der neuen Firma.

Neues Unternehmen für alte Mitarbeiter

Die Leistungen, die von der betreffenden Abteilung im alten Unternehmen erwartet wurden, muss nun das neue Unternehmen erbringen. Da ein Auftrag und ein Auftraggeber bereits vorhanden sind, nämlich das "alte" Mutterunternehmen, kann dies eine erfolgversprechende Geschäftsidee sein: vor allem für die betreffenden Mitarbeiter, aber auch für externe Gründer.

So können zum Beispiel die ehemaligen Angestellten aus der Marketing-Abteilung eine selbstständige Werbeagentur oder die aus der Personalabteilung eine Personalberatung eröffnen.

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