<< Themensammlung Gründerregionen

Was sind Gründerregionen?

Zusammenschluss verschiedener Netzwerke

In einer Gründerregion schließen sich verschiedene Institutionen zu einem Netzwerk zusammen, um für angehende Gründe möglichst gute Voraussetzungen für den Unternehmensstart zu schaffen. Beteiligt daran sind zumeist die Industrie- und Handwerkskammern, Banken, Hochschulen, Forschungseinrichtungen, die Wirtschaftsförderungsinstitutionen und zu guter Letzt eben auch - wenn vorhanden - die Gründerzentren der Region.

Zentrale Organisatioin

Diesen übergeordnet ist in der Regel eine zentrale Organisation, die eine erste Anlaufstelle für Gründungsinteressierte bietet. Indem hier das Netzwerk und die internen Vorgänge koordiniert werden, werden hier auch die relevanten Informationen gebündelt und strukturiert. Somit wird angehenden Gründer an einer Stelle Zugang zu allem Wissenswerten ermöglicht, vor allem eben über die Grenzen der Kommune bzw. der einzelnen Einrichtung hinaus.

Zudem wird der oft beinahe endlos wirkende Gang von Behörde zu Behörde, um zahlreiche Genehmigungen und andere notwendige Papiere zu besorgen, erheblich reduziert. In welchem Maß dies genau gewährleistet ist, hängt natürlich vom Netzwerkausbau der jeweiligen Gründerregion ab.

Vernetzung und Kommunikation

Entscheidend ist beim Konzept ‚Gründerregion‘ demnach, dass Vernetzung und Kommunikation vor allem auch über die Gemeindegrenzen hinaus angelegt wird. Gründungsinteressierte und auch solche, die bereits gegründet haben, können sich informieren, welche Informationsveranstaltungen und Beratungsangebote es in den anderen Kommunen gibt. Darüber hinaus erfahren angehende Gründer, wie sich die verschiedenen Gewerbeflächenangebote unterscheiden, welche Eigenheiten sie aufweisen und welche Fördermöglichkeiten es an welchem Standort gibt.

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