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Tarifverträge, Tariföffnungsklausel, Tarifvorrang

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In den meisten Tarifverträgen ist die Altersvorsorge durch Entgeltumwandlung geregelt. Der Tarifvertrag enthält dann eine Öffnungsklausel, das heißt der Arbeitnehmer kann Teile seines tarifvertraglichen Lohns oder Gehalts in eine Betriebsrente investieren.

In den meisten Fällen muss sich der Arbeitgeber zusätzlich an der Finanzierung beteiligen.

Beschäftigte haben allerdings nur dann Anspruch auf eine Entgeltumwandlung aus laufendem Lohn oder Gehalt, wenn diese Möglichkeit der betrieblichen Altersversorgung in einem verbindlichen Tarifvertrag genannt ist. Andernfalls greift der so genannte Tarifvorrang. Diesem ist das Recht auf Entgeltumwandlung untergeordnet. Diese Einschränkungen gelten nur für Umwandlungen aus dem laufenden Entgelt. Für Sonderzahlungen und Urlaubs- oder Weihnachtsgeld gilt, dass sie in jedem Fall in eine Betriebsrente investiert werden dürfen. Die betriebliche Altersversorgung bildet dem Arbeitnehmer in der Praxis somit ein breites Feld an Möglichkeiten.


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