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Rückdeckung/ Rückdeckungsversicherung

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Eine Rückdeckungsversicherung ist eine Lebensversicherung, die die Firma auf das Leben des Versorgungsberechtigten, das heißt des GGF, abschließt. Versicherungsnehmer und bezugsberechtigt ist die Firma, versicherte Person ist der GGF. Sie dient der Erfüllung der von der Gesellschaft an den GGF zugesagten Leistungen der betrieblichen Altersversorgung.

Im Falle einer Pensionszusage oder Direktzusage ist der freiwillige Abschluss
einer Rückdeckungsversicherung sinnvoll. So ist sichergestellt, dass auch bei einem finanziellen Engpass des Unternehmens die Zahlungen an den (früheren)
Arbeitnehmer gewährleistet sind. Auch Risiken wie Tod und Invalidität werden abgedeckt.

Wenn die Firma eine kongruente Rückdeckungsversicherung abschließt, das heißt wenn genau die zugesagten Leistungen versichert sind, sind die Leistungen der Versicherung ein durchlaufender Posten.

Wird der GGF zum Beispiel berufsunfähig und ihm wurde für diesen Fall eine monatliche Rente von 1.000 Euro zugesagt, dann leistet die Lebensversicherungsgesellschaft aus der Rückdeckungsversicherung monatlich 1.000 Euro an die Firma, welche die 1.000 Euro unter Führen der Lohnsteuerkarte des GGF an diesen weiterleitet. Eine Rückdeckungsversicherung ermöglicht der Firma eine Vorausfinanzierung der Versorgungszusage sowie eine Auslagerung der damit verbundenen Kapitalanlage und biometrischen Risiken.

Eine Rückdeckungsversicherung wird in Höhe ihres Aktivwerts in der Bilanz der Firma aktiviert. Die Beiträge zur Rückdeckungsversicherung sind für die Firma Betriebsausgaben.


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