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Gehaltsumwandlung bei einem Gesellschafter-Geschäftsführer

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Rein prinzipiell können natürlich auch Gesellschafter-Geschäftsführer Entgeltumwandlung machen, das heißt auf Teile ihres Gehalts zugunsten einer betrieblichen Altersversorgung verzichten. Allerdings ist die Unterscheidung zwischen arbeitgeberfinanzierter Altersversorgung und Entgeltumwandlung beim Gesellschafter-Geschäftsführer nicht einfach zu treffen.

 

Dies ist insofern nicht einfach möglich, da der Gesellschafter-Geschäftsführer im Prinzip selbst bestimmen kann, wie hoch sein Gehalt beziehungsweise eine arbeitgeberfinanzierte Altersversorgung ist.

Erhöht ein GGF zum Beispiel sein Gehalt um 1.000 Euro monatlich und wandelt diese Gehaltserhöhung von 1.000 Euro dann in eine Anwartschaft auf betriebliche Versorgungsleistungen um, kann man trefflich darüber streiten, ob es sich hierbei nicht doch um eine arbeitgeberfinanzierte betriebliche Versorgung handelt.

Natürlich gibt es auch Fälle, in denen die betriebliche Altersversorgung relativ klar und eindeutig als Entgeltumwandlung zu klassifizieren ist. Wenn zum Beispiel ein GGF seit geraumer Zeit ein monatliches Bruttoeinkommen in Höhe von 8.000 Euro hat und sich dann entschließt, künftig von diesen 8.000 Euro 1.000 Euro monatlich in eine Anwartschaft auf betriebliche Versorgungsleistungen umzuwandeln, dürfte es sich ziemlich eindeutig um Gehaltsumwandlung handeln.


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