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Altersteilzeit

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Mit dem Gesetz zur Förderung eines gleitenden Übergangs in den Ruhestand (Altersteilzeitgesetz) vom 1. August 1996 wurden für Arbeitgeber und Arbeitnehmer Rahmenbedingungen für die Altersteilzeitarbeit geschaffen.

 

Das Altersteilzeitgesetz macht es älteren Arbeitnehmern möglich, ihre Arbeitszeit nach Vollendung des 55. Lebensjahrs um die Hälfte zu reduzieren und eröffnet jüngeren Arbeitslosen und Ausgebildeten Zugangsmöglichkeiten zum Arbeitsmarkt.

Meist wird bei der Altersteilzeit das sogenannte Blockmodell gewählt: der Mitarbeiter arbeitet während der ersten Hälfte seiner Altersteilzeit (Aktivphase) weiterhin Vollzeit und wechselt in der zweiten Hälfte der Altersteilzeit (Passivphase) in den Ruhestand.

Während der gesamten Altersteilzeit erhält er die Hälfte seines bisherigen Gehalts sowie einen gesetzlichen Aufstockungsbetrag in Höhe von 20 Prozent. Je nach Tarifvertrag kommt außerdem ein Arbeitgeber-Zuschuss hinzu.

Wertguthaben, die während einer Altersteilzeit anfallen, müssen vom Arbeitgeber gegen eine mögliche Insolvenz gesichert werden.


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